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Wie man 2013 Daten aufbereitet. Zwei Beispiele.

Wir leben in einer Welt, in der wir theoretisch Zugriff auf alle Daten haben. Innerhalb weniger Minuten hat man eine Tabelle vor sich, die die Kindersterblichkeit verschiedener Länder mit den Absatzzahlen von Coca Cola in Relation setzt. Unfassbar große Datenberge mit denen oft auch unfassbar großer Unfug getrieben wird. Plus: Menschen sind anscheinend wirklich, wirklich schlecht darin, diese Datenberge korrekt zu interpretieren.

Das gelingt schon viel, viel besser wenn man diese Daten visualisiert. Hier mal zwei konkrete Beispiele, die Ansporn für alle von uns sein sollten, die Daten in irgendeiner Form aufbereiten.

Das erste Beispiel ist ein sehr einfaches, jedoch nicht minder beeindruckendes: Der heutige Tag in Relation zur Ewigkeit. Einfach immer weiter unten auf „okay“ klicken. Here is Today.

 Im zweiten Beispiel geht es darum, wie das private Gesamtvermögen der USA über ihre Bürger verteilt ist:

 

So, liebe Journalisten, die ihr tagtäglich versucht uns politische und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verdeutlichen: Sehr zu, dass euch eure Redaktionen und Verlage Fortbildungen in „Datenvisualisierung“ bezahlen. In einer immer komplexer werdenden, sich immer schneller drehenden Welt wird es immer wichtiger, den Durchblick zu behalten. Und man muss die Frage stellen, ob seitenlange Aufsätze und Reportagen noch das Mittel der Wahl dazu sind. Natürlich kann man in Texten noch präziser sein. Aber Menschen brauchen zu allererst einen Überblick. Einen Überblick, der Fakten in Relation zueinander oder in einem Gesamtkontext präsentiert. Auf!

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