2 Comments

  1. Martin Heide

    Im Prinzip bin vollkommen deiner Meinung. ABER: wird Arbeitskampf noch immer auf dem Rücken der Kunden ausgetragen? Welche anderen Möglichkeiten hat der Arbeitnehmer heutzutage denn? Die Arbeitgeber finden leider immer jemanden der „es für weniger macht“ und „dann kündige ich“ freut ihn eher als das es stört…

    • iSchack

      Ja, wird er. Und ich finde es immer scheiße.
      Als entrüsteter Kunde ist es erst mal nicht meine Aufgabe, für Alternativen zu sorgen… aber:
      Reicht es nicht ggf. auch den Fahrbetrieb stark einzuschränken? Reicht es nicht zu sagen: auf der/den Hauptstrecke/n fährt nur jeder x-te Bus, auf den Nebenstrecken morgens, mittags und abends jeweils einer?
      Damit vergrämt man dann zumindest die, die den Bus seit Jahren tagtäglich nutzen, um zur Arbeit zu kommen, nicht (so stark). Zumal diese Kunden ja i.d.R. eh eine Abo-Karte haben und es, wenn diese nicht fahren können, nicht mal zu finanziellen Ausfällen für die KVG kommt — es kann der KVG erst mal egal sein, ob ich, als Abo-Kunde, den Bus wegen des Streiks nicht nutzen kann. Mein Geld bekommen sie trotzdem.

      Was ich mir für Aktionen wünschen würde, sind solche, die versuchen den Kunden für sich und die eigene Sache zu gewinnen. Wenn nur jeder x-te Bus fährt, können die „freien“ Fahrer in den fahrenden Bussen mitfahren und den Fahrgästen über die Sprechanlage erklären, was eigentlich los ist, Unterschriften sammeln oder sonst was tun.

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