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To Øl – Launch der Mr. Series 2018 im Gutenberg in Kiel

Gestern ging die „Mr. Series 2018“ von To Øl an den Start. Ich hab mich im Gutenberg in Kiel an den Tresen gesetzt und alle sechs neuen Biere probiert:

Das Mr. Orange 2018 kündigt man bei To Øl einfach nur als „Ale brewed with fruit“ an und wird dem Inhalt der Dose dabei nicht annähernd gerecht! Eine echte Fruchtbombe (vor allem Citrus) und mein Platz 2 unter den neuen Bieren.

Hinter Mr. Blonde 2018 verbirgt sich eine Gose mit Vanille, Pfirsich und Himbeeren. Hat eine deutlich spürbare aber noch entspannte Säure. Von der Vanille bleibt vor allem eine süßliche Note. Während ich den Pfirsich nur gerochen habe, kommt die Himbeere auch im Geschmack voll durch. Platz 3.
Sauer aber entspannt. Viel Himbeere, Pfirsich nur in der Nase.

Mr. White 2018 ist ein NewEngland-style Grisette-Ale. Ein was? Musste ich auch erstmal recherchieren. Kurz: ein Grisette ist im Prinzip die kleine Schwester des Saison bzw. Farmhouse Ale. Dieses hier ist ein wenig brettig und erinnert mich stark an einen trockenen Weißwein. Sowohl vom Geschmack als auch vom Mundgefühl her. Da war ich tatsächlich nicht drauf vorbereitet – Platz 4.

Bei Mr. Pink 2018 haben die bekloppten Dänen rote Beete mir reingeworfen. Ich hasse rote Beete. Hinten raus ein wenig bitterer als erwartet, im Antrunk deutlich süßer als erwartet. Dazwischen ein komplexer Geschmack, den ich aber nie im Leben roter Beete zugeordnet hätte. Mein Platz 5.

Kommen wir zu Mr. Brown 2018. Ein Coffee Stout, das sich unfassbar einfach beschreiben lässt: kalter Kaffee. Ziel voll erfüllt, würde ich sagen und sicherlich kann man dem Bier objektiv eine nahezu voll Punktzahl geben. Aber #Kaffee ist nach wie vor nicht meine Welt und so hatte dieses Bier bei mir nie eine faire Chance und landet auf dem 6. Platz.

Mein Platz 1 geht an Mr. Blue 2018. Der zweite für mich neue Bierstil: Imperial Berliner Weisse. 😀 Das Bier bringt eine unfassbare Fruchtigkeit mit sich und erinnert schon fast an die lila Fruchtzwerge. Vor allem die schwarzen Johannisbeeren knallen voll durch und am Ende wird man mit einer dezenten Säure belohnt.

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Published inBeerstagram

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