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Schlagwort: youtube

Youtube-Videos per Kommandozeile laden

Moin moin.

Ich stehe häufiger mal vor dem Problem, ein Video von Youtube auch offline verfügbar haben zu wollen. Sei es, um es mir in Ruhe unterwegs anzugucken, ohne mein Mobilfunkdatenfreivolumen angehen zu müssen, oder um es (natürlich für rein private Zwecke) weiter zu verarbeiten.

Es gibt diverse komische Websites, die da einen Dienst für anbieten. Es gibt diverse Browser-Plugins und -Extensions, die mal besser, mal schlechter funktionieren. Und es gibt kaufbare Programme für beinahe jedes System, die einem diese Aufgabe abnehmen.

Letzte Nacht bin ich auf ein kleines, freies Kommandozeilen-Tool aufmerksam gemacht worden, das alles tut, was man sich so wünschen kann: Youtube-dl. Das Tool kommt mit einer zwei Schritte langen Installations-Anleitungen. Alles andere erfährt man wie üblich durch ein simples “youtube-dl —help” auf der Kommandozeile. Das Tool kann dabei nicht nur Videos runterladen, sondern diese auch direkt in ein gewünschtes Format konvertieren (falls ffmpeg o.ä. installiert ist) oder die Audio-Spur extrahieren.

Leider steht man vor dem selben Problem, wie im Browser auch: Videos mit “GEMA-Sperre” funktionieren nicht. Da muss man sich dann einen Proxy-Server ergooglen und diesen mit —proxy in den Download-Befehl integrieren.

Viel Spaß.

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Social Media bei Werbung während des 47. Superbowl

Ich glaube, es war Matt McGee, der als erster eine Statistik zum Angebot von Social-Media-Diensten in Werbespots während des Superbowls veröffentlichte.

Das Ergebnis war: Bei 52 gesendeten Spots fand Twitter in 26 Erwähnung. Facebook wurde vier Mal erwähnt, Instagram und YouTube jeweils ein Mal – Google+ überhaupt nicht.
Viele, inklusive mir, versuchen das ganze auf Twitter und sonst wo zu deuten. Natürlich liegt es nahe zu behaupten, dass Twitter für Unternehmen das wichtigste Kommunikationsmedium im Internet ist – und Google+ irrelevant ist. Aber das ist, bei genauerem Hinsehen, zu kurz gesprungen.

Die geringe Anzahl an Facebook-Erwähnungen konnte ich mir relativ schnell erklären: Facebook ist halt der „Goldstandard“ in der Social-Media-Welt. Man muss als Unternehmen, das beim Superbowl wirbt, gar nicht erst darauf hinweisen, dass man auch auf Facebook zu finden ist. Es ist selbstverständlich, dass man dort aktiv ist. Man muss es den Menschen nicht extra zu erklären.

Ich habe mir die Spots in ein paar ruhigen Minuten noch mal angeguckt. Wenn ich mich nicht verzählt habe, wird Twitter selbst in nur drei Spots wirklich erwähnt. Ansonsten wird auf Hashtags verwiesen. Hashtags können zwar primär Twitter zugeordnet werden, sind aber eigentlich plattformunabhängig. Es gibt sie auf Instagram genau so wie auf Google+.
In diesem Zuge ist auch interessant, dass Firmen nicht mehr primär Ihre Websites anpreisen, sondern die Zuschauer auffordern, via Hashtag, über die jeweilige Firma, respektive ihr Produkt, zu reden. Die Kommunikation zwischen den Nutzern über ein Hashtag scheint wichtiger, als die direkte Kommunikation mit einem Unternehmen – sonst hätte man ja anstatt eines Hashtags ein (Twitter-)Konto beworben. 

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Was richtig nervt: „…in deinem Land nicht verfügbar“

Ich bin nicht der erste, der das sagt. Und ich werde hoffentlich nicht der letzte sein, der sich darüber aufregt…

Gelegentlich kann man YouTube-Videos in Deutschland (vermutlich auch in anderen Ländern) nicht anschauen, weil der Rechteinhaber das nicht will. Das ist v.a. bei bei von Usern hochgeladenen Musikvideos so.

Verstehen kann ich, dass z.B. BMG und Sony nicht wollen, dass ICH das neueste Video $Typ_in_den_charts hochlade. Aber: warum machen die’s dann nicht einfach selbst?

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