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Schlagwort: iPhone 5

Die neuen EarPods von Apple

Ich laufe jetzt seit Freitagabend (nein, nicht durchgängig, ihr Pappnasen!) mit den neuen Ohrstöpseln von Apple rum. Das ist hier also quasi der ultimative Praxistest. 🙂

Ich habe in dieser Zeit vorwiegend Podcasts und Musik von Kettcar, Matchbox Twenty, Joss Stone, Michael Jackson und REM gehört, decke also immerhin eine halbwegs brauchbare Bandbreite ab.

Apple hat schon Recht mit dem was sie so über die EarPods sagen: der Sound ist besonders in den Höhen deutlich klarer und die Bässe sind „mächtiger“ als bei den Vorgängern. Wunder darf man von den kleinen Plastikdingern natürlich nicht erwarten. Gerade was die Bässe anbelangt kommen sie lange nicht an meine Sennheiser MM400 ran – in allen anderen belangen aber schon.

Und, ja, sie sind zumindest mit meinen Ohren nochmals deutlich komfortabler zu tragen (ich hatte auch mit den Vorgängern schon keine/kaum Probleme). Da der Klang jetzt direkt ins Ohr gerichtet wird, kann ich das iPhone beim Musikhören jetzt deutlich leiser gestellt lassen – es geht nicht mehr so viel Schall „verloren“, um’s mal platt zu formulieren. Trotzdem sind’s kein In-Ear-Dinger, man bekommt also noch hinreichend von seiner Umwelt mit.

Ein Feature, das glaube ich noch nirgends wirklich gewürdigt wurde: die neu gestaltete Kabelfernbedienung. Sie sind jetzt ein ganzes Stück höher und ist zu allen Seiten merklich abgerundet wurde, was einen ganz großen Vorteil hat: sie bleibt nicht mehr am Kragen von Hemd und Polo-Shirt hängen. Klingt banal, aber die alten Ohrhörer (bzw. den rechten) habe ich mir zig Mal pro Tag beim zügigen Nach-links-drehen des Kopfes aus dem Ohr gerissen, eben weil die Blöde Fernbedienung hängen geblieben ist.

Nicht schlecht Apple! Trotz allem sind’s nicht mal die besten Ohrstöpsel, mit denen ich je Musik gehört habe — aber ganz bestimmt die besten in der Preisklasse um 30€, die die Dinger einzeln kosten.

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iPhone 5 und die Präsentation

Wenn jeder drüber schreibt, will ich auch drüber schreiben. 🙂

Das iPhone 5 ist da und es ist ein echt tolles Gerät geworden. Natürlich: ich hab’s noch nicht in der Hand gehabt und alles was über das Gerät zu sagen ist basiert entweder auf der Präsentation oder Berichten von Leuten, die es in der Hand gehabt haben.

Tim Cook

Zunächst aber zur Präsentation an sich. Man muss wirklich dankbar dafür sein, dass Tim Cook sehr schnell erkannt hat, dass er kein Steve Jobs ist. Er hat diese langweilige, fast einschläfernde Art zu reden. Er war halt vorher der Finanzheini von Apple und so wirkt er auch bis heute. Tim Cook ist die Personifizierung des Sparkassenangestelltenklischees.
Abgerundet wird dieses Bild von seinem gespielten Enthusiasmus. Nein, gespielt ist das falsche Wort. Tim Cook freut sich sicherlich wahnsinnig über Apples Erfolg und die neuen Produkte etc. pp. — aber eher so nach innen. Auf der Bühne muss er diese Begeisterung und Freude natürlich auch nach außen darstellen – und das misslingt.
Aber immerhin hatte er einen guten Joke. 2011 hatte Apple mit dem iPad einen Markanteil von über 60% und trotz der ganzen Veröffentlichungen der Konkurrenz ist dieser 2012 sogar noch gewachsen. Mit seinen knapp 70% Marktanteil macht Apple dabei über 90% des Tablet-Web-Traffics aus. Und Cook fragt zu Recht: was machen die ganzen anderen Tablets den lieben langen Tag? Und stellt die Vermutung an, dass sie vermutlich in irgendwelchen Regalen rumliegen. Netter Seitenhieb.

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Apple und die Zahlen in Produktnamen

Am 12.9. wird es so weit sein: Apple wird das neue iPhone präsentieren. Auf der Einladung zu dem Special Event prangt eine große 12 (für das Datum), die einen Schatten in Form einer 5 wirft – 5 für das neue iPhone.

Aber warum eigentlich fünf? Wer schnell mal nachzählt merkt, dass das kommende iPhone bereits das sechste Modell sein wird. 2007 fiel der Startschuss mit dem „iPhone“, es folgten iPhone 3G und iPhone 3GS und in den letzten beiden Jahren das iPhone 4 gefolgt vom iPhone 4S.

Der Sprung von „iPhone“ zu „iPhone 3G“ ist schnell erklärt: das wichtigste neue Feature war UMTS, was in den USA 3G heißt. Das nachfolgende Modell bot v.a. mehr Power, mehr Speed und wurde deshalb 3GS getauft.

So weit so gut. Dieser Logik folgend hätte das nächste Modell, das iPhone 4, LTE unterstützen müssen, was in den USA und inzwischen auch hier gerne mal 4G genannt wird.
Die bessere Idee ist es das iPhone 4 einfach 4 zu nennen. Denn es war seinerzeit ja auch das vierte Modell. Und sein Nachfolger, das iPhone 4S, ist eben eine gepimpte Version – mit S. S für Siri.

So gesehen und mit einem Bruch in der Begründung der Namensgebung kommt es dann eben doch hin, dass das nächste iPhone das iPhone der 5. Generation sein wird. Auch wenn man dafür das 3GS als „echte“ neue Version, das 4S jedoch nur als Zwischenschritt zählen müsste. Nun ja… auch bei Apple ist nicht immer alles perfekt.

Aber warum wir das neue iPhone nicht einfach „das neue iPhone“ heißen? Beim iPad hat Apple die Versionsnummer nach dem iPad 2 ja auch wieder einkassiert und nennt das aktuelle Modell eben schlicht „das neue iPad“.
Wenn etwas dran ist, an den Gerüchten um ein kleineres iPad, das iPad Mini heißen soll, etwas dran ist, dann wird das auch der Grund sein. Hätte Apple das aktuelle iPad iPad 3 getauft, stünde man im nächsten Jahr vor einem Problem: das dann nächste iPad hieße iPad 4 und das kleine? iPad Mini 2? Die Versionsnummer würde auf einen Unterschied von zwei Generationen zwischen den Modellen hinweisen. Das würde nicht funktionieren. 

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Apple’s integrated SIM card ain’t for iPhones, but MacBooks!

You, dear reader, being a total Apple fanboy, surely read about Apple cooperating with Gemalto to create a custom-made, pre-installed SIM-Cards.

All blogs (at least all blogs in which I read about this topic) seem to be certain about one thing: those must be for the iPhone.

I don’t think so. It’s too early for that step and, at least, the German carriers would go bonkers about that. They don’t know nothing about selling phones with no subsidies and, hence, not how to present their customers with plans fur such a scenario. I suspect that such a step would result in both, higher prices for the device itself AND higher monthly fees (in relation to the status quo – prices for the plans will certainly not jump, but I’d suspect the „TCO“ over two years would rise).

No, I think that Apple will introduce those integrated SIM cards with one of their next MacBook/Pro/Air update. The lack of an integrated UMTS modem is something that I deeply hate Apple for, since I bought my first MacBook. There are no technical obstacles, other notebooks do come with such a modem, you know. This must be some Steve Jobs-shit about not wanting users to have to pop in/out SIM cards. Plus: that slot would have to be accessible from the OUTSIDE, since Apple doesn’t want you to take a look inside your MacBook/Pro/Air anymore. Well, of course, Apple could just kill that silly SD-Card slot for that…

I don’t say that this technology, the integrated SIM Card, won’t, eventually, arrive in the iPhone – but I do have a feeling, that we won’t see it there first. 🙂

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