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Schlagwort: iPad

Ich werde iOS-Entwickler

Meine Programmier-Kenntnisse sind bislang recht überschaubar. In gaaaanz frühen Jahren ein bisschen Java, dann ein wenig PHP und etwas mehr JavaScript und, wenn man’s dazu zählen möchte, natürlich HTML und CSS. Irgendwie hat es mich in meiner Nerd-Ehre schon immer etwas gekränkt, dass ich nicht „richtig“ programmieren kann.

Dank iOS und XCode ist es anscheinend so einfach wie nie zuvor, selbst mit beschränkten Ressourcen richtig gute Apps zu basteln. Das ist mir nicht erst seit gestern bewusst. Weswegen also genau jetzt damit anfangen? Im Laufe der letzten Monate und Jahre sind so einige App-Ideen in meinem Kopf entstanden. Viele davon hat noch niemand (vernünftig) umgesetzt. In der jüngsten Vergangenheit sind so zwei, drei App-Ideen dazu gekommen, die leicht umsetzbar erscheinen.

Das ist ganz wichtig für einen Start. Zumindest für mich. Beispiele aus Büchern sind schön und gut. Ohne ein klares Ziel vor Augen, fehlte mir jedoch bislang die Motivation, das durchzuziehen. Beziehungsweise: Bislang waren die Ziele (für einen Einsteiger) so komplex, aufwändig und damit utopisch, dass es mir nicht schnell genug voran ging, um am Ball zu bleiben.

Dieses mal wird alles anders. 🙂 Um um den Druck auf mich selbst ein wenig zu erhöhen, habe ich mir vorgenommen, meinen Fortschritt hier in unregelmäßigen Abständen zu dokumentieren.

Der erste Schritt liegt bereits hinter mir: Ich habe ein neues Buch gekauft. 🙂 Das letzte habe ich bereits 2009 gekauft und ein erster Blick in dieses Buch und parallel XCode hat mir gezeigt, dass ich damit nicht weit kommen werde.

Entschieden habe ich mich für den „Klassiker“ von Hillegass. Ich verlinke das hier jetzt ganz bewusst nicht, weil das immer so einen Empfehlungscharakter hat. Und eine Empfehlung möchte ich nach nicht ganz 40 Seiten wirklich noch nicht aussprechen.

Mal gucken, wie weit ich dieses Mal komme…

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Apple ein Jahr nach Steve Jobs

5. Oktober 2012. Heute vor einem Jahr starb Steve Jobs. Anlass, um mal zurück zu blicken auf Apple im ersten Jahr nach Steve Jobs.

Viele hatten schon lange vor Steves Tod damit gerechnet, dass Apple mit einem Abschied des charismatischen Konzernlenkers eine Talfahrt antreten würde. Glücklicherweise ist genau das Gegenteil eingetreten. Nicht, dass das am Ableben Jobs‘ läge, aber vom 5.10.2011 bis zum 5.10.2012 hat sich der Börsenpreis für eine Apple-Aktie ziemlich genau verdoppelt. Apple lag in der Zwischenzeit, nämlich vor der Präsentation des iPhone 5, sogar noch besser, aber so ist das halt in der Technologie-Branche „buy on the rumor, sell on the news“. Der Einbruch nach der Vorstellung des neuen iPhones dürfte sich schlicht durch so genannte Mitnahmeeffekte erklären lassen, nicht durch die allseits kolportierte Enttäuschung über das iPhone 5.

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Apple und die Zahlen in Produktnamen

Am 12.9. wird es so weit sein: Apple wird das neue iPhone präsentieren. Auf der Einladung zu dem Special Event prangt eine große 12 (für das Datum), die einen Schatten in Form einer 5 wirft – 5 für das neue iPhone.

Aber warum eigentlich fünf? Wer schnell mal nachzählt merkt, dass das kommende iPhone bereits das sechste Modell sein wird. 2007 fiel der Startschuss mit dem „iPhone“, es folgten iPhone 3G und iPhone 3GS und in den letzten beiden Jahren das iPhone 4 gefolgt vom iPhone 4S.

Der Sprung von „iPhone“ zu „iPhone 3G“ ist schnell erklärt: das wichtigste neue Feature war UMTS, was in den USA 3G heißt. Das nachfolgende Modell bot v.a. mehr Power, mehr Speed und wurde deshalb 3GS getauft.

So weit so gut. Dieser Logik folgend hätte das nächste Modell, das iPhone 4, LTE unterstützen müssen, was in den USA und inzwischen auch hier gerne mal 4G genannt wird.
Die bessere Idee ist es das iPhone 4 einfach 4 zu nennen. Denn es war seinerzeit ja auch das vierte Modell. Und sein Nachfolger, das iPhone 4S, ist eben eine gepimpte Version – mit S. S für Siri.

So gesehen und mit einem Bruch in der Begründung der Namensgebung kommt es dann eben doch hin, dass das nächste iPhone das iPhone der 5. Generation sein wird. Auch wenn man dafür das 3GS als „echte“ neue Version, das 4S jedoch nur als Zwischenschritt zählen müsste. Nun ja… auch bei Apple ist nicht immer alles perfekt.

Aber warum wir das neue iPhone nicht einfach „das neue iPhone“ heißen? Beim iPad hat Apple die Versionsnummer nach dem iPad 2 ja auch wieder einkassiert und nennt das aktuelle Modell eben schlicht „das neue iPad“.
Wenn etwas dran ist, an den Gerüchten um ein kleineres iPad, das iPad Mini heißen soll, etwas dran ist, dann wird das auch der Grund sein. Hätte Apple das aktuelle iPad iPad 3 getauft, stünde man im nächsten Jahr vor einem Problem: das dann nächste iPad hieße iPad 4 und das kleine? iPad Mini 2? Die Versionsnummer würde auf einen Unterschied von zwei Generationen zwischen den Modellen hinweisen. Das würde nicht funktionieren. 

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Es ist ein Kindle! – Ein erster Erfahrungsbericht

Ein iPad ist als eBook-Reader schlicht zu teuer. Und für mehr, als zum Lesen von digitalen Büchern, würde ich das iPad nicht nutzen wollen. Natürlich, wenn ich erst mal eins hätte, würde ich damit vermutlich vieles machen, was ich derzeit am MacBook oder auf dem iPhone erledige. Aber der primäre Anschaffungsgrund wäre das Lesen von digitalen Büchern gewesen.

Ich habe lange (Monate) überlegt, was ich mache. Drei Alternativen: iPad kaufen, Kindle kaufen, nichts kaufen und warten.
Vor ein paar Tagen habe ich dann entschieden, dass sich in meiner Wohnung was verändern soll. Mindestens ein Regal muss gehen! Da geschätzt 2,5 meiner 3 Regale mit Büchern vollgestellt sind, hieß das gleichzeitig, dass ich mich von Büchern würde trennen müssen.
Knapp zwei Waschkörbe voll konnten so weg. Bücher, die ich wohl mal gelesen habe, die ich aber nicht gut fand und nur aufbewahrte, weil ich sie bezahlt hatte. Oder aber Fach-/Sachbücher, die schlicht nicht mehr aktuell waren und höchstens dereinst historischen Wert besitzen würden – aber ich lebe im Prinzip in einer 1-Zimmer-Wohnung und da ist kein Platz für ein Büchermuseum.

Es musste also etwas passieren, um den enormen Platzbedarf meiner Bibliothek einzudampfen. Da, entgegen meiner eigenen Erwartung, die meisten Bücher komplett schwarz/weiß waren, fiel es dann auch nicht weiter schwer, mich für den Kindle zu entscheiden – auch weil er nur 20% eines iPads kostet.

Jetzt liegt das Ding also hier und es folgt mein Bericht über die ersten Stunden und Probleme mit dem Ding.

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What to do if GMail stops pushing mails to your iOS device?

Every couple of months I encounter the same problem: GMail stops pushing mails to my iPhone. I just ran into that problem again last night.

Rebooting the iPhone, re-setting according options to „push“ and even deleting/re-adding the account(s) in question didn’t work.

What did work is:
Going to Settings -> Mail, Contacts, Calendars -> [Account Name] -> Mail Folders to push — and then selecting „[Gmail] All Mail“.

If you’re lucky this might work for you as well… 

Keep in mind: when normal pushing starts working again, you will hear to „bings“ for each mail that arrives, one for „Inbox“ and one for „All Mail“. You can take that as your signal to unselect the „All Mail“ folder again, and then decide wether you’d like to revert the above changes.

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Rettet das iPad das Internet?

Die einzig richtige Reaktion auf die Titelzeile ist „Hä?! Was’n jetzt los?!“, klar.
Nicht genug, dass das iPad den Zeitungs- und Buchmarkt retten und endlich, 10 Jahre zu spät, ins neue Jahrtausend führen soll, nein, jetzt wird es auch noch das Internet retten. Und das meine ich ganz ernst. 
Ich gebe zu: der Gedanke kam mir eben gerade erst und ist noch nicht wirklich vollständig ausgeformt… aber hier mal kurz worum es geht…

 

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