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Schlagwort: festplatte

Pimp my Mac Mini

Soo… seit exakt 36 Minuten läuft mein Mac Mini nach einem Festplatten-Upgrade wieder. Im Großen und Ganzen verlief alle so, wie es dieser „Guide“ erklärt. Bei mir lagen zwar ein paar Kabel anders und eine erwähnte Schraube existierte in meinem Gehäuse gar nicht (dafür zwei andere, im Guide nicht erwähnte).

Das Tollste aber war das Kabel vom Power-Knopf zum Mainboard. Das verlief bei mir nämlich UNTER einer Schraube, sprich: durch die zwei Adern des Kabels wurde einfach mal großzügig durchgeschraubt! Dumm dabei allerdings, dass man diese Schraube lösen muss, um das Innenleben herausheben zu können. Nach dem Herausdrehen eben jener Schraube guckten mich dann vier blanke Kabelenden an. Naja, wieder so festschrauben wollte (und konnte) ich diese Kabel nicht. Mir war es irgendwie nicht geheuer, dass die Schraube quasi Teil der Leitung sein soll… Also Kabelenden verdrillt, Isolierband drum und – der Mac Mini startet tatsächlich wieder. Großartig.

Alles in Allem stimmt aber was man so liest: man muss sich erstmal mit dem Gedanken, mit einem Spachtel in seinem Mac Mini rumzuprokeln anfreunden, das dabei auftretende Knacken und Knarzen einfach ignorieren (laute Musik hilft!) und sich überwinden genug Kraft auf den Spachtel auszuüben, bis die depperten Plastikklammern endlich nachgeben – danach ist alles eigentlich ganz einfach. 🙂

Und als ich dann endlich nach erfolgreicher Operation mit dem Deckel in der Hand vor dem MacMini-Innenleben saß und das gute Stück wieder zumachen wollte habe ich mich doch ein Bisschen geärgert, dass ich nicht gleich ein SuperDrive mitgekauft und eingebaut habe… aber naja, werden DVDs halt weiterhin mit dem Laptop gebrannt…

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Sicheres Löschen von Festplatten. In nur einem Schreibdurchgang.

Tjaha! Kein neues Wunderprogramm der Softwareschmiede Sauteuer und Söhne. Heise, bzw. eigentlich Craig Wright (et al.), weist darauf hin, dass das ganze 35-fach nach CIA-NSA-FBI-Standard-Überschreiben gelinde gesagt… Schwachsinn ist. Gut zu wissen.

Dem Artikel nach reicht es vollkommen aus eine Festplatte einmalig (vollständig) zu überschreiben. Danach sei es zwar immer noch möglich ein einzelnes Bits zu rekonstruieren, dafür müsste man aber „ganz genau [wissen], wo es steht“. Für die Rekonstruktion eines Bytes müsste man also schon acht Mal richtig liegen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt angeblich unterhalb der 1%-Marke. Wie das dann bei Dateien mit heute üblichen Größen aussieht kann man sich ja leicht vorstellen.

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