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Router-Zwang. Und wer bezahlt den Strom?

Immer mehr Internet-Anbietern möchten ihren Nutzern einen bestimmten Router aufzwingen.Häufig ist dieser Bestandteil des Gesamtpakets, häufig muss er, zum Beispiel bei der Telekom, extra hinzugebucht werden.

Der Router-Zwang bedeutet praktisch, dass das Netz des Anbieters nicht an der Telefon-Dose, sondern einen schritt später, am Router endet. Das wird gleich noch wichtig. Zunächst einmal die Grundlagen: Nach Gesetzeslage dürfen Internet-Anbieter ihre Kunden daran hindern, eigene Router einzusetzen. Faktisch geschieht dies dadurch, dass die DSL-Einwahldaten geheim gehalten werden. Ich glaube wir Nutzer sind uns einig, dass das reine Schikane ist.

Und was hilft gegen Getrolle? Gegengetrolle! Könnte man dem Zwangs-Router-Anbieter da gegebenenfalls eine Rechnung für Stromkosten stellen? Immerhin betreibt man dann sein Gerät in der eigenen Wohnung über den privaten Stromanschluss. Und ganz bestimmt würde man einen Router finden, der weniger Strom verbraucht als das Gerät des Providers. Da könnte man zumindest die Differenz in Rechnung stellen. Vielleicht kommt man dabei nicht gerade zu größerem Reichtum. Vermutlich spielt sich der “Gewinn” im einstelligen Eurobereich ab. Aber darum geht es ja nicht, richtig?

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