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Schacknetz Posts

iTunes auf Linux

Mit VMware Workstation 6.0.4 (vermutlich auch schon mit 6.0.3) kann man das iPhone endlich auch in einem virtuellen Windows nutzen.

Getestet mit Windows XP und iTunes 7.6. Ein Firmwareupgrade/eine Wiederherstellung habe ich noch nicht getestet, sonst funktioniert aber alles, wie gewohnt.

In Verbindung mit dem „Shared Folders“-Feature kann man nun endlich per USB und Drag&Drop Musik/Videos/etc. fast unmittelbar von der Linux-Festplatte auf das iPhone transferieren. Geht deutlich schneller als via WLAN (die bislang einzige alternative Linux-Lösung) und man muss auch nicht mehr darauf achten, dass irgendwelche Libraries in der richtigen Version installiert sind, damit die CD-Cover mit kopiert werden. 🙂

Update: Die neue 7.7 läuft auch einwandfrei. 🙂

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Den Nachbarn anschwärzen…

Falls gutes Zureden und/oder Polizei nicht helfen: vielleicht wirkt ja „öffentliche Demütigung“ Wunder – auf www.rottenneighbor.com.

RottenNeighbor.com is the first real estate search engine of its kind, helping you find troublesome neighbors before you sign the paperwork on your new house, condo or apartment.

RottenNeighbor is the largest site anywhere in the world covering the neighbor space, and we’re certain you’ll agree that the value it offers is unmatched anywhere else!

Use RottenNeighbor to:

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  • Find important neighborhood information by searching the site’s user-provided data
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Real estate agents can also use RottenNeighbor as a tool to market their services and feel more secure about the homes they show to their clients.

(Quelle: rottenneighbor.com)

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Linux auf einer Sun Netra T1 installieren

Ich hatte heute mal wieder das vergnügen…

Ein (Debian-)Linux auf einer Sun Netra T1 zu installieren ist deutlich einfacher als man sich das vielleicht vorstellen mag.

1. Netra mit Strom versorgen, mit (Linux-)PC verbinden. Für letzteres habe ich eins der „magischen“ hellblauen Cisco-Kabel verwendet, die eigentlich jedem Router/Switch von Cisco beiliegen.

2. Terminal auf dem (Linux-)PC starten. Ich habe hier minicom verwendet. Die Einstellungen für die Übertragungsrate muss zwingend auf 9600 8N1 stehen. Dann sollte man relativ zügig den LOM-Prompt (LOM = Lights On Management) zu sehen bekommen.
Das sieht so aus: lom>

3. Jetzt müssen wir die Netra einmal starten, um zum Einen zu sehen, ob sie überhaupt noch funktioniert und zum Anderen, weil wir die MAC-Adresse des ersten Ethernet-Ports (eth0) brauchen.
lom> poweron

Netra t1 (UltraSPARC-IIi 360MHz), No Keyboard
OpenBoot 3.10.25 ME, 1024 MB memory installed, Serial #1276xxxx.
Ethernet address A:B:22:D2:xx:xx, Host ID: 80A4xxxx.
...

4. Jetzt müssen auf dem Linux-System ein paar Tools installiert werden. Um genau zu sein: zwei. RARPd, um der Netra eine IP-Adresse zuzuweisen, TFTPd, um das Boot-Image in einem späteren Schritt auf die Netra zu transferieren.

5. Jetzt mit dem Editor der Wahl die Datei /etc/ethers auf dem PC öffnen. Mittels dieser Datei wird RARPd später der Netra ihre IP-Adresse zuweisen. In dieser Datei muss nichts stehen außer „NETRA-MAC-ADRESSE[leerzeichen]NETRA-IP-ADRESSE“. Speichern. Fertig.

6. Jetzt in das TFTPboot-Verzeichnis wechseln. Z.B. /srv/tftpboot. Exisitiert dieses Verzeichnis noch nicht, einfach erstellen. Hierdrin muss das Debian-Boot-Image liegen:
sudo wget http://ftp.nl.debian.org/debian/dists/etch/main/installer-sparc/current/images/sparc64/netboot/2.6/boot.img

7. Boot-Image umbennen. Der TFTP-Client der Netra wird nach einem Boot-Image im client-ip-in-hex-Format suchen. D.h.: die IP-Adresse des Clients (der Netra) im Hexadezimalformat.
Dazu startet man einfach „bc“.
Um BC beizubringen, das wir jetzt mit Hexadezimalzahlen hantieren wollen einmal Folgendes eingeben:
obase=16
Dann die einzelnden IP-Adressen-Bestandteile. Für 192.168.0.187 sieht das z.B. so aus:


sebastian@iljbmtl:~$ bc
bc 1.06.94
Copyright 1991-1994, 1997, 1998, 2000, 2004, 2006 Free Software Foundation, Inc.
This is free software with ABSOLUTELY NO WARRANTY.
For details type `warranty'.
obase=16
192
C0
168
A8
0
0
187
BB

Die IP-Adresse in Hexadezimal lautet also C0A80BB. Die Datei „boot.img“ muss jetzt in C0A80BB umbenannt werden.

8. Jetzt kann in Ruhe RARPd gestartet und die Netra mit dem Netzwerk verbunden werden.
Mit einem „poweron“ auf dem LOM-Prompt bootet die Netra. Jetzt muss einmal ein BREAK gesendet werden und man kommt zum OK-PROMPT. Hier die Netra einmal mit „boot net“ starten.
Die Netra bootet, holt sich die IP-Adresse vom RARPd-Server und lädt dann automatisch das Image vom TFTP-Server und startet es.

9. Die Debian-Linux-Installations-Routine beginnt. 🙂

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JEDES Windows-Programm auf dem Linux-Desktop

So sehr man auch Linux-Jünger ist: irgendein deppertes Programm, das es nur für Windows gibt, braucht man doch immer!
Mir stellt sich z.B. gerade das Problem, dass es die meiste OnlinePoker-Zusatzsoftware (z.B. Poker-Tracker) nur für Windows gibt. Aber jedes Mal, wenn ich ’ne Runde Poker mit Zusatzsoftware spielen will (die meisten OnlinePoker-Clients laufen ja mit WINE) Windows booten? Never! 🙂

VirtualBox beherrscht inzwischen einen Modus, der sich „seamless virtualization“ schimpft. Der Clou: man installiert ein vollwertiges Windows „virtuell“ auf seinem Linux, kann danach sämtlich in diesem Windows installierten Programme vom Linux-Desktop aus nutzen und muss dabei nicht mal, wie bislang üblich, den Windows-Desktop starten.
Man hat lediglich noch die Windows Taskbar auf dem Linux-Desktop.

Um das hinzubekommen muss man (unter (K)Ubuntu) erstmal die beiden wichtig(st)en VirtualBox-Pakete installieren:
virtualbox-ose
virtualbox-ose-modules-generic

Nach dem Start von VirtualBox legt man über einen Klick auf Neu (oben links) eine neue virtuelle Partition an. Meine ist „dynamisch wachsend“ und hat maximal 10GB.
Das Ganze sieht dann so aus wenn es fertig ist.


Sollte das CD-Laufwerk noch nicht erkannt worden sein, kann man die Integration per Klick auf den Eintrag aktivieren.

Dann nur noch die Windows-CD ins Laufwerk schmeißen, die VirtualBox starten (im linken Teilbildschirm) und die Windows-Installation startet.

Hat man die ewig lange und hässliche Windows-Installation überlebt sieht das Ganze dann so aus:

In genau diesem Fenster klickt man nun oben auf Geräte und dann auf „Gasterweiterungen installieren“ und lässt VirtualBox die benötigten Dateien runterladen.
Ist CD-Image runtergeladen startet nach einiger Zeit automatisch die Installation der Gasterweiterung.

Die Gasterweiterungen ermöglicht unter Anderem, dass die Maus nicht mehr „gefangen“ werden muss, um innerhalb der virtuellen Maschine operieren zu können. Man kann die Maus jetzt ohne vorher irgendetwas zu dürcken/klicken sowohl in Linux als auch in Windows nutzen.
Außerdem ermöglicht es die „seamless virtualization“ – da kommen wir gleich zu.
Natürlich muss man auch ein virtuelles Windows nach der Installation von was-auch-immer neu starten… 🙂

Jetzt verschiebt man nur noch schnell seine Windows-Taskleiste nach oben (falls man seine Linux-Taskleiste unten hat) und drückt STRG (rechts) + L, um in den seamless-Modus zu kommen.

Das sieht dann so aus:

Jetzt kann man bequem jedes gewünscht Programm über das Windows-Start-Menü starten. Auf dem Linux-Desktop.

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Keynote-/Special-Event-Videos

Natürlich gibt es alle „Apple Events“ auch direkt auf apple.com – hier, mal kurz gesammelt, die Direktlinks zu den .mov-Dateien:

WWDC 2007 Keynote Address (Mac OS X Leopard)

MacWorld San Francisco 2007 (iPhone) – nur der iPhone-Teil

Apple Special Event August 2007 (neue iMacs, neues iLife, neues iWork)

Apple Special Event September 2007 (neue iPods, neue Features in iTunes)

Macworld 2008 Keynote Address (MacBook Air, AppleTV, Time Capsule)

Apple March 6 Event (iPhone SDK und FW 2.0)

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