4 Comments

    • ischack

      Ja, du hast natürlich Recht damit, dass diese Mehrkosten ohnehin auf die Produkte aufgeschlagen werden würden. Aber: Wenn es am Ende dann ohnehin doch wieder alle zahlen, kann man es sich dann nicht – wortwörtlich – sparen, so ein Maut-System aufzusetzen? Damit beschäftigen sich jetzt zahlreiche kluge Köpfe in Wirtschaft und Politik, die stattdessen etwas sinnvolles tun könnten. Außerdem kommt am Ende zwangsläufig ein mehr an Bürokratie dabei raus. Außerdem müssen die für eine Maut notwendigen Mautstellen etc. errichtet und gewartet werden. All das muss mit dem Mehrpreis bei transportierten Waren und Gütern mitbezahlt werden. Man zahlt so also mehr mehr, als wenn die kaputten Straßen einfach von Steuergeldern bezahlt werden würden. Dazu könnte man entweder vorhandenes Geld anderes verteilen oder man führt eben einen Straßen-Soli ein. Meinethalben gerne statt des aktuellen Soli. Dann fällt’s auf der Gehaltsabrechnung nicht mal auf und der zu erwartende Shitstorm ist schnell vorüber.

      • kaffeeringe (@kaffeeringe)

        Naja, SPD und Grüne haben ja vorgeschlagen, höchste Einkommen stärker zu besteuern. Die Reichensteuer ist ja aber bei der Bundestagswahl breit abgelehnt worden und die Leute haben Angela Merkel gewählt. Wenn es nicht die Reichen bezahlen sollen, dann bleibt nur, dass es alle anderen bezahlen. Steuern finde ich da auch fairer und einfacher als Maut, aber Steuererhöhungen will ja auch niemand.

        „Die Menschen wollen eine (soziale) Infrastruktur wie in Schweden und Steuern wie in den USA. Das geht nicht.“ – Diverese SPD-PolitikerInnen

  1. Kann Albigs Schlagloch-Soli Deutschlands Straßen retten?

    […] Sebastian Schack: Gedanken zu Albigs Maut-​​Forderung […]

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.