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NASA-Technik hält 40 Jahre – und länger

At 13 billion miles from Earth, there’s no mechanic shop nearby to get a tune-up.

Die Raumfahrt ist schon irre spannend. Seit 40 Jahren ist Voyager 1 unterwegs und entfernt sich unaufhaltsam von der Erde. Nachdem es in den letzten Jahren aber zu einem Problem mit den „Thrusters“ (etwa: Steuerruder) zum Manövrieren im Weltall kam, konnte die NASA 37 Jahre lang ungenutzte „Backup Thruster“ starten.

Voyager 1 ist inzwischen soweit entfernt, dass das Signal fast 20 Stunden unterwegs ist. Pro Strecke. Sprich: auf der Erde drückt jemand „den Knopf“ und knapp 40 Stunden später kommt dann ein „läuft“ von der Sonde zurück.

Vollkommen irre!

Quelle: News | Voyager 1 Fires Up Thrusters After 37 Years

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Bloomberg: Facebook half AfD in den Bundestag

Krasse Scheiße. Klar, die AfD ist auch nur ein Kunde und Facebook nimmt Geld von jedem. Aber es ist ethisch und moralisch schon was anderes, ob Facebook Cola dabei hilft, mit Anzeigen, Kampagnen etc. mehr Zuckerwasser zu verkaufen oder eben einer mindestens rechtspopulistischen Partei in Parlamente hilft.

Vielleicht sollte sich Facebook (und natürlich auch andere vergleichbare Plattformen) dazu entscheiden, sich vom Geld aller politischen Parteien loszusagen. Wobei das dann vermutlich auch hier zu amerikanischen Verhältnissen führt, wo es ja oft auch gar nicht die Parteien selbst sind, die Kampagnen oder Seiten in Social Media finanzieren, sondern so genannte „PACs“, Political Action Committees.

Es ist alles nicht einfach. Sollte sich aber der Bloomberg-Bericht bewahrheiten, wäre das in jedem Fall eine dramatische Entwicklung.

Earlier this year, for instance, Facebook worked closely with Germany’s far-right, anti-immigrant Alternative for Germany (AfD) party, which was also represented by Harris Media. In meetings at Facebook’s Berlin office, executives encouraged the AfD and Harris Media to use Facebook Live in addition to its ad spending to better target German voters, Bloomberg Businessweek reported last month.

Quelle: Facebook and Google Helped Anti-Refugee Campaign in Swing States – Bloomberg

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Öffentliches Schlachten

Der Artikel in den Kieler Nachrichten greift eine interessante Frage auf – und beantwortet sie meines Erachtens völlig falsch. Natürlich darf und sollte man das Schlachten von Nutzvieh wieder öffentlich machen. Noch in der Jugend meiner Großeltern war es normal, Schlachtvieh zu besitzen. Wer keine Rinder und Schweine hatte, hatte oft zumindest Kanickel oder Hühner. Wir haben über die Jahre und Jahrzehnte nicht nur verlernt, dass der Tod zum Leben dazugehört, sondern auch, dass das Morden zum Fleischgenuss dazugehört. Ja, ich als einer der größten „Fleischfresser“, die ich kenne, schreibe „morden“. Denn das ist es. Ich muss keine Tiere essen. Heutzutage kann man sich gesund ernähren, ohne dass dafür Tiere sterben müssen. Aber ich mag Fleisch. Und ich gönne mir den Luxus, andere Tiere für mich töten zu lassen.

Trotzdem oder auch gerade deshalb sollte man sich immer wieder vor Augen führen (lassen), was Fleischkonsum eigentlich bedeutet. Und das Fleisch eben nicht einfach so da ist. Genau so wenig eben, wie Strom einfach so aus der Steckdose kommt.
Was nicht passieren darf, ist, dass man aus dem Töten der Tiere ein Event veranstaltet. Ruhiges, fachgerechtes Schlachten und Zerlegen der Tiere? Damit habe ich kein Problem. Dieser Akt darf nur nicht zur Jahrmarktsattraktion verkommen. Das zum Beispiel ist (nur) ein ausgezeichneter Grund, weshalb man für das öffentliche Schlachten von Schweinen sein kann und trotzdem, meines Erachtens, gegen Stierkämpfe sein muss.

Quelle: Speakers’ Corner – Der öffentliche Tiertod – KN – Kieler Nachrichten

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Wirklich inspirierend, wie diese Läuferin einer anderen hilft!

As Jessica Haney rounded the corner during the final leg of the NCAA West Preliminary’s 10,000-meter event this weekend, Nicole Price’s lead must have looked insurmountable. But when an exhausted Nicole suddenly collapsed within 200 feet of the finish line, most onlookers expected Jessica to capitalize on the injury and secure herself a first-place finish.

Instead, Jessica taught us all that some things are more important than winning, as she stopped short of the finish line, pulled out a pistol, and put the injured runner out of her misery once and for all.

Ein Blick auf die Quelle ist angeraten. Aber bei all diesen „amazing“ und „inspiring“ Posts, die seit einiger Zeit täglich die Runde machen, ist dieser Artikel von Clickhole eine wahre Wohltat. 😀

 

Quelle: Inspiring! This Runner Stopped Just Yards From The Finish To Put A Collapsed Rival Out Of Her Misery

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Selbsthilfe – Schönes Detail in „Life Is Strange“

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Life Is Strange“ ist ein unheimlich liebevoll gemachtes Spiel mit einer ziemlich abgedrehten Story. Man spielt ein Mädchen, dass plötzlich die Gabe hat, die Zeit anzuhalten und ein Stück weit zurück zu drehen. Zunächst nur für wenige Sekunden oder Minuten. Im späteren Verlauf kann sie aber auch via Fotos mehrere Jahre in die Vergangenheit reisen – und Dinge ändern. Das hat man natürlich alles schon mal gesehen. Zum Beispiel in dem großartigen Film „Butterfly Effect“ (falls ihr den noch nicht gesehen habt, schaut nur den ersten Teil und ignoriert alle folgenden…).

Es ist aber doch noch mal etwas anderes, wenn so eine Geschichte interaktiv ist und man plötzlich selbst vor der Entscheidung steht, jemandem zu helfen oder eben nicht. Natürlich haben aber auch trivialere Entscheidungen Auswirkungen auf den Fortgang der Geschichte. An einer Stelle muss man beispielsweise einen Hund ablenken. Ob man den Knochen nach links oder nach rechts wirft ändert alles. Womit wir wieder beim Butterfly Effect (der Theorie, nicht dem Film) wären.

Das hier soll aber gar keine Review des Spiels werden. Auch, weil man über das Spiel nicht schreiben kann, ohne zu viel zu spoilern. Deshalb nur mein Tipp: Kauft und spielt dieses Spiel!

Schreiben will ich hier über ein Detail aus dem Menü des Spiels. Denn in einer Szene des Spiels kann man sich entscheiden, einem suizidalen Mädchen zu helfen oder es zu lassen. Hat man das Kapitel abgeschlossen landet man im Hauptmenü und kann die nächste Episode des Spiels anwählen. In der unteren linken Ecke läuft ein wichtiger Hinweise ab.

„Falls du von einem Thema von Life Is Strange betroffen bist, besuche bitte unsere Website www.lifeisstrange.com/talk für Einzelheiten zu Selbsthilfegruppen in deiner Nähe.“ läuft da in einer Art Laufband nach dem Aufruf, sich an der Diskussion um das Spiel zu beteiligen. Mir gefällt dieser Ansatz, dieser Hinweis sehr gut. Diese eine Laufband-Zeile kostet weder mich als Spieler noch die Entwickler irgendetwas, niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone. Vielleicht gibt dieser eine Satz aber irgendwem irgendwo auf der Welt den entscheidenden Anstoß, mit irgendjemandem über die eigenen Probleme zu reden und das eigene Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Werden dadurch abertausende Menschen tagtäglich gerettet? Sicherlich nicht. Eine einzige Person, der das hilft, wäre ja aber schon mal ein schöner Anfang…

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2016 schon 147 Schusswaffen-Tote in den USA

Amerikas Präsident kündigte unter Tränen an, wie er die Waffengesetze des Landes ändern will. Eine Zahl zeigt, wieso das nicht nur ihn drängt.

US-Präsident Barack Obama erntet gerade von der politisch Rechten in den Vereinigten Staaten Hohn und Spott für seine Tränen während der Erklärung, wie er das Waffengesetz in den USA verschärfen möchte.

Eine Analyse von Vocativ macht klar, dass das völlig unangebracht ist. Das Jahr 2016 ist noch nicht einmal eine Woche alt, da zählt man in den USA bereits 147 Tote durch Schusswaffen. Diese Zahl beinhaltet zwar auch Selbstmorde, die nach Schätzungen etwa 60 Prozent der Tode ausmachen; aber auch das relativiert die Zahl nicht. Denn zum Einen wird längst nicht über alle Selbstmorde berichtet, so dass eine zeitnahe und korrekte Erfassung der echten Zahl unmöglich ist. Zum Anderen wäre selbst 88 (40 Prozent von 147) 59 (40 Prozent von 147) eine hinreichend erschreckend hohe Zahl: 59 Tote in 6 Tagen sind knapp 10 pro Tag oder fast 1 Toter pro zwei Stunden.

Bis einschließlich 2013 kamen in den USA 406.496 Menschen durch den Gebrauch von Schusswaffen ums Leben.

 

Quelle: Morde, Unfälle, Selbsttötung: Schon 147 Tote durch Schusswaffen in Amerika – allein in diesem Jahr

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„Die meisten von uns kennen nur die negativen Seiten von Hitler“ – Rezensionen von „Mein Kampf“

Die Krautreporter haben sich aufgemacht und anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung der kommentierten Fassung von „Mein Kampf“ Rezensionen aus England, den USA und Indien zusammengesucht und übersetzt.

Von unglaublich über stumpf bis unterhaltsam ist alles dabei.

Zum Krautreporter-Artikel.

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SWR1 Leute: Stefan Siller geht in Rente

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Einer meiner Lieblingspodcasts ist „SWR1 Leute“. Eine 1-zu-1-Interviewsendung des SWR. Im Radio dauert sie, unterbrochen durch Musik und Nachrichten, immer rund zwei Stunden. Das eigentliche Interview dauert dabei immer nur etwa eine halbe Stunde und wird eben über diese beiden Stunden gestreckt. Im Podcast gibt es das Gespräch en bloc.

Kein Mensch hat „SWR1 Leute“ dabei so geprägt wie Stefan Siller, der 30 Jahre lang an Bord war. Jetzt geht Siller in Rente und ist zum Abschied zu Gast in seiner eigenen Sendung.

Quelle: Stefan Siller, Redakteur — SWR1 Leute Baden-Württemberg — Overcast

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Der beste Jahresrückblick ist da! „Frohes Fest 2015“

Jahresrückblicke gibt es jedes Jahr wie Sand am mehr. Richtig gut ist regelmäßig aber nur einer. Der gesungene Jahresrückblick, der seit Jahren jeden Dezember unter dem Titel „Frohes Fest“ auf YouTube veröffentlicht wird. Als Jahrelanger Michael-Jackson-Fan ist es natürlich ein echter Bonus, das man sich immer wieder für Jackson-Songs als Grundlage entscheidet. Dieses Jahr „I Just Can’t Stop Loving You“.

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