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Monat: Januar 2016

Selbsthilfe – Schönes Detail in „Life Is Strange“

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Life Is Strange“ ist ein unheimlich liebevoll gemachtes Spiel mit einer ziemlich abgedrehten Story. Man spielt ein Mädchen, dass plötzlich die Gabe hat, die Zeit anzuhalten und ein Stück weit zurück zu drehen. Zunächst nur für wenige Sekunden oder Minuten. Im späteren Verlauf kann sie aber auch via Fotos mehrere Jahre in die Vergangenheit reisen – und Dinge ändern. Das hat man natürlich alles schon mal gesehen. Zum Beispiel in dem großartigen Film „Butterfly Effect“ (falls ihr den noch nicht gesehen habt, schaut nur den ersten Teil und ignoriert alle folgenden…).

Es ist aber doch noch mal etwas anderes, wenn so eine Geschichte interaktiv ist und man plötzlich selbst vor der Entscheidung steht, jemandem zu helfen oder eben nicht. Natürlich haben aber auch trivialere Entscheidungen Auswirkungen auf den Fortgang der Geschichte. An einer Stelle muss man beispielsweise einen Hund ablenken. Ob man den Knochen nach links oder nach rechts wirft ändert alles. Womit wir wieder beim Butterfly Effect (der Theorie, nicht dem Film) wären.

Das hier soll aber gar keine Review des Spiels werden. Auch, weil man über das Spiel nicht schreiben kann, ohne zu viel zu spoilern. Deshalb nur mein Tipp: Kauft und spielt dieses Spiel!

Schreiben will ich hier über ein Detail aus dem Menü des Spiels. Denn in einer Szene des Spiels kann man sich entscheiden, einem suizidalen Mädchen zu helfen oder es zu lassen. Hat man das Kapitel abgeschlossen landet man im Hauptmenü und kann die nächste Episode des Spiels anwählen. In der unteren linken Ecke läuft ein wichtiger Hinweise ab.

„Falls du von einem Thema von Life Is Strange betroffen bist, besuche bitte unsere Website www.lifeisstrange.com/talk für Einzelheiten zu Selbsthilfegruppen in deiner Nähe.“ läuft da in einer Art Laufband nach dem Aufruf, sich an der Diskussion um das Spiel zu beteiligen. Mir gefällt dieser Ansatz, dieser Hinweis sehr gut. Diese eine Laufband-Zeile kostet weder mich als Spieler noch die Entwickler irgendetwas, niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone. Vielleicht gibt dieser eine Satz aber irgendwem irgendwo auf der Welt den entscheidenden Anstoß, mit irgendjemandem über die eigenen Probleme zu reden und das eigene Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Werden dadurch abertausende Menschen tagtäglich gerettet? Sicherlich nicht. Eine einzige Person, der das hilft, wäre ja aber schon mal ein schöner Anfang…

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2016 schon 147 Schusswaffen-Tote in den USA

Amerikas Präsident kündigte unter Tränen an, wie er die Waffengesetze des Landes ändern will. Eine Zahl zeigt, wieso das nicht nur ihn drängt.

US-Präsident Barack Obama erntet gerade von der politisch Rechten in den Vereinigten Staaten Hohn und Spott für seine Tränen während der Erklärung, wie er das Waffengesetz in den USA verschärfen möchte.

Eine Analyse von Vocativ macht klar, dass das völlig unangebracht ist. Das Jahr 2016 ist noch nicht einmal eine Woche alt, da zählt man in den USA bereits 147 Tote durch Schusswaffen. Diese Zahl beinhaltet zwar auch Selbstmorde, die nach Schätzungen etwa 60 Prozent der Tode ausmachen; aber auch das relativiert die Zahl nicht. Denn zum Einen wird längst nicht über alle Selbstmorde berichtet, so dass eine zeitnahe und korrekte Erfassung der echten Zahl unmöglich ist. Zum Anderen wäre selbst 88 (40 Prozent von 147) 59 (40 Prozent von 147) eine hinreichend erschreckend hohe Zahl: 59 Tote in 6 Tagen sind knapp 10 pro Tag oder fast 1 Toter pro zwei Stunden.

Bis einschließlich 2013 kamen in den USA 406.496 Menschen durch den Gebrauch von Schusswaffen ums Leben.

 

Quelle: Morde, Unfälle, Selbsttötung: Schon 147 Tote durch Schusswaffen in Amerika – allein in diesem Jahr

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„Die meisten von uns kennen nur die negativen Seiten von Hitler“ – Rezensionen von „Mein Kampf“

Die Krautreporter haben sich aufgemacht und anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung der kommentierten Fassung von „Mein Kampf“ Rezensionen aus England, den USA und Indien zusammengesucht und übersetzt.

Von unglaublich über stumpf bis unterhaltsam ist alles dabei.

Zum Krautreporter-Artikel.

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