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Monat: Oktober 2012

Wann killt Apple den Kopfhörer-Anschluss

Ich habe mal kurz mit dem neuen iPod touch rumgespielt. Das Ding ist wirklich nochmals merklich dünner und leichter als das iPhone 5. Krass.

Hinterher kam mir ein Gedanke: Apple hat den alten Dock-Connector auch deshalb eingestampft, weil er eine weitere Miniaturisierung des iPhones verhindert hat. Er war ein limitierender Faktor und musste weg.

Der neue iPod touch ist kaum noch dicker als der Durchmesser des klassischen Kopfhöreranschlusses (3,5mm Klinke). Die Frage ist, ob der Kopfhöreranschluss damit der nächste limitierende Faktor in Sachen Dicke des iPod touch und damit früher oder später auch des iPhones ist und was Apple dann machen wird.

Der Aufschrei nach dem Wechsel vom Dock Connector auf den neuen Lightning-Anschluss war relativ groß. Wie groß würde er werden wenn Apple die Kopfhörerbuchse abschaffen würde? Und was käme danach? Ear Pods die über den Lightning-Anschluss verbunden werden? Was machen dann Leute, die eine separate Buchse brauchen, z.B. um das iPhone im Auto zu Laden und über den AUX-Eingang mit dem Autoradio zu verbinden? Oder wird der nächste Sprung uns direkt zu Bluetooth-only Ear Pods führen? Oder wird einfach eine kleinere Buchse verbaut und man muss für seine alten Ear Pods (oder sonstigen Ohr-/Kopfhörer) einen Adapter kaufen?

So oder so, die Tage der guten alten 3,5mm-Buchse scheinen gezählt zu sein.

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Apple ein Jahr nach Steve Jobs

5. Oktober 2012. Heute vor einem Jahr starb Steve Jobs. Anlass, um mal zurück zu blicken auf Apple im ersten Jahr nach Steve Jobs.

Viele hatten schon lange vor Steves Tod damit gerechnet, dass Apple mit einem Abschied des charismatischen Konzernlenkers eine Talfahrt antreten würde. Glücklicherweise ist genau das Gegenteil eingetreten. Nicht, dass das am Ableben Jobs‘ läge, aber vom 5.10.2011 bis zum 5.10.2012 hat sich der Börsenpreis für eine Apple-Aktie ziemlich genau verdoppelt. Apple lag in der Zwischenzeit, nämlich vor der Präsentation des iPhone 5, sogar noch besser, aber so ist das halt in der Technologie-Branche „buy on the rumor, sell on the news“. Der Einbruch nach der Vorstellung des neuen iPhones dürfte sich schlicht durch so genannte Mitnahmeeffekte erklären lassen, nicht durch die allseits kolportierte Enttäuschung über das iPhone 5.

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