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Monat: April 2009

Adressbuch-Geburtstage komfortable in iCal importieren.

Was mich ja schon länger aufregt: Geburtstag in iCal!
OS X macht das ja eigentlich ganz sympathisch: automatisch werden alle Geburtstage aus dem Adressbuch gegriffen und in einen eigenständigen Kalender „Geburtstage“ gekippt, der auch gleich automatisch in iCal abonniert wird. Das ganz hält sich sogar automatisch up to date. Eigentlich nicht schlecht. Aber warum ist dieser Kalender „read only“?! Was nützt mir ein Eintrag, dass morgen Peter Neumeyer Geburtstag hat, wenn weder iCal auf meinem Mac noch auf meinem iPhone mich aktiv daran erinnert? Es gibt weder eine Nachricht, noch einen Ton. Nichts. Nada.

Abhilfe schafft John mit seinem kleinen Tool „Dates to iCal 2.“ Das Ding macht genau das was es soll: läuft heimlich, still und leise im Hintergrund, wartet auf Änderungen im Addressbuch (bei Geburtstagen oder Jahrestagen) und kippt diese dann automatisch in einen eigenen iCal-Kalender. Und zwar so, dass man benachrichtigt wird! Man kann einstellen, wie oft man vor einem Geburtstag benachrichtigt werden möchte und wie man benachrichtigt werden möchte (gar nicht, nur Nachricht, Nachricht und Ton).
Das Programm ist Shareware, läuft drei Wochen in vollem Funktionsumfang und kostet danach 3 britische Pfund.

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Lose Gedankensammlung zur Bundestagswahl etc.

1. Gültigkeit von Wahlen?

Ist es sinnvoll Wahlen für gültig zu erklären, wenn eigentlich niemand gewählt hat? Wenn es mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten nicht interessiert, wie es weiter geht – kann man dann nicht einfach alles so laufen lassen? Spart bestimmt Unsummen ein.

Beispiel: Die letzte OB-Wahl in Kiel. Um genaue Zahlen will ich gar nicht streiten… aber in Kiel gab es bei der OB-Wahl im März ca. 190.000 Wahlberechtigte bei grob geschätzten 237.000 Einwohnern. Thorsten Albig lag dabei mit 52% relativ deutlich vor Angelika Volquartz mit 41%. Dies aber nur bei einer Wahlbeteiligung von 36,5% bzw. exakt 68.669 abgegebenen Stimmen.

Und davon hat der neue OB etwas mehr als die die Hälfte eingestrichen: 35.746. Der neue OB ist dabei, über den Daumen gepeilt, von 19% der Wahlbeteiligten und 15% der Kieler Gesamtbevölkerung gewählt. (Mir ist klar, dass die letzte Zahl völlig irrelevant ist – aber sie ist zu eindrucksvoll, um sie nicht mit aufzuschreiben. :))

Frage: wie Aussagekräft ist so ein Wahlergebnis? Vorschlag: Wahlen mit einer Beteiligung von unter 50% sind ungültig und alles bleibt für die nächsten 4 (oder 5) Jahre so wie es ist. Dem Großteil der Wählerschaft scheint es dann ja egal zu sein, von wem sie regiert werden. Dann kann man sich auch den ganzen Amtsübergabe-Quatsch etc. sparen.

2. Das Loser-Parlament

Was ich nie so recht begriffen habe: warum sitzen im Bundestag so viele Wahlverlierer? Theoretisch kann doch SPD-Mann Müller mit 99% zu 1% einen Wahlkreis gegen CDU-Mann Meyer für sich entscheiden – und trotzdem kommt Meyer über „die Liste“ in den Bundestag. Ein Mann, den nichtmal der eigene Wahlkreis will darf dann über die Geschicke des Bundes (mit-)entscheiden.

Natürlich, vielleicht ist Meyer hochqualifiziert und der beste Mann für den Job – aber darum geht’s in einer Demokratie ja nicht.

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Und noch ein Gewinnspiel!

Ich bin mir ja für nichts zu Schade, wenn’s was für umsonst gibt – bzw. wenn die Chance darauf besteht.
SevenMac, ein noch relativ frisches Apple Magazin, das es sich zur Aufgabe gemacht hat die Mac Community mit den neuesten Apple-Nachrichten zu versorgen verlost ein iPhone. Natürlich ohne Vertrag.
Und der Clou: man gewinnt nicht irgendein iPhone sondern das der kommenden Generation. Natürlich erst nach dem offiziellen Release-Termin.
Vorgestellt wir das neue iPhone aller Voraussicht nach auf der WWDC im Juni dieses Jahres.

Was muss man tun um bei dem Gewinnspiel mitmachen zu können?
Einen Blog-Eintrag mit den auch hier untergebrachten Links veröffentlichen und die SevenMac-Leute darüber informieren.
Hofen, beten und bangen. Oh, und um die Gewinnchancen zu erhöhen kann man auch noch eine „Spezialnachricht“ twittern und muss den Link zu dem eigenen Tweet dann ebenfalls bei der Redaktion einreichen.

So, hoffentlich spielt keiner von euch da mit – würde ja nur meine Siegeschancen mindern. 🙂

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MacBook verliert Bluetooth?

Da bootet man nach einem Update sein MacBook neu und alles läuft bestens! Bis man versucht jemandes Handy per Bluetooth mit dem MacBook zu verbinden und merkt: Bluetooth ist… öh… weg?!
Die Schaltfläche in den Systemeinstellungen ist weg und der System Profiler sagt: Bluetooth? Nie gehört!

Was hilft:
– PRAM-Reset: Beim Start Command, Alt, P und R gedrückt halten und warten bis der altbekannte Mac-Startsound ZWEI MAL ertönt ist. Dann los lassen.
– SMC-Reset (1. Möglichkeit): MacBook runter fahren, Stromstecker ziehen, Akku entnehmen, Power-Knopf für 5-10-Sekunden gedrückt halten, Akku wieder einsetzen, Stromtecker wieder einstecken, starten.
– SMC-Reset (2. Möglichkeit): MacBook runter fahren, ein paar Sekunden warten, EIN MAL die linke Command-Taste und die linke ALT-Taste und die Shift-Taste und den Power-Button drücken, 5-10 Sekunden warten, MacBook normal starten.

Bei mir half letzten Endes die zweite SMC-Reset-Möglichkeit – obwohl die laut Apple-Doku nur für „MacBook Air (Original), MacBook Air (Late 2008) and MacBook Pro (17-inch, Early 2009)“ gedacht ist…

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