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Monat: Dezember 2008

Wichtige Infos über Ordner etc. auf einen Blick.

Manchmal wäre es ja ganz nützlich zu wissen wie viele Dateien ein Ordner enthält, bevor man ihn geöffnet hat, wie groß ein Bild ist, ohne erst Rechtsklick/Get Info zu bemühen oder wie ob man noch genug Zeit hat diesen einen Film zu sehen bevor man ihn in VLC gepackt hat.

Auch daran hat Apple gedacht. Öffnet man den Finder kommt man über CMD+J zu ein paar weniger bekannten Einstellungen. Dort kann man dann den Haken bei „Show item info“ setzen und erhält dieses Ergebnis:

more infos in finder
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CMD+J funktioniert im Übrigen auch auf dem Desktop. Nach dem Setzen des Hakens bei „Show item info“ sieht das Ganze dann so aus:

icons with more information
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iTunes-Geschenke! Zwölf an der Zahl!

Apple fährt eine neue Stratgie um Kunden für den iTunes Store zu gewinnen: Geschenke. Ja, nicht wirklich innovativ – aber wer kann da schon nein sagen?
Apple bietet vom 26.12. bis zum 06.01. auf einer speziell eingerichteten Website jeden Tag ein neues Geschenk an: „[…] selten Singles, exklusive Live-Titel und kostenlose Musikvideos […]. Zudem warten klassische TV-Folgen auf Sie.“
Vermutlich also nichts, was einem die Tränen der Dankbarkeit in die Augen treibt – aber bei 0,99€ pro Song im iTunes Store bekommt man so Inhalte im Wert von (mindestens) 12€ geschenkt. Und das unbeschreibliche Gefühl mal wieder was Gute getan zu haben, in dem man Musik legal „erworben“ hat. 😉

Natürlich gibt es auch einen Erinnerungsservice, der einen täglich per Mail darüber informiert, was man denn heute abstauben kann.

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iPhone-Tracking

Was könnte Schlimmeres passieren, als das iPhone zu verlieren (ob nun durch eigene Dusseligkeit oder Diebstahl)?
Eine gute Möglichkeit das iPhone wiederzubekommen ist das Tool FindMyi, das es leider nicht im AppStore sondern lediglich über Cydia zu beziehen gibt.
Was macht das Programm?
Ähnlich wie die schonmal von mir erwähnte MacBook-Lösung, kontaktiert das Tool in einstellbaren Intervallen einen Server und fragt „bin ich als gestohlen“ gemeldet? Wenn es irgendwann ein „Ja“ als Antwort bekommt, beginnt das Programm die aktuellen GPS-Koordinaten an den Server zu übermitteln. Im Gegensatz zu anderen Applikationen wird dabei aber nicht gefragt „FindMyi möchte Ihren aktuellen Ort verwenden …“ – es läuft komplett im Hintergrund ab.
Auf FindMyi.org hat man darüber hinaus in Bälde auch noch weitere Möglichkeiten („under development“):

Remote backup
Periodic Alarm / Message
Passcode change
Email Account Deletion
Remote data destruction
Prevent remote phone from booting

Das Programm ist komplett kostenfrei, die Nutzung auch. ABER: es gibt eine künstliche Unschärfe. Bei mir ist in einem Test eine maximale Genauigkeit von 1Km herausgekommen.
Abhilfe schafft entweder ein Abo (2$/Monat) bzw. ein 3-Tages-Ticket für 10$. Hat man eines dieser Pakete gekauft, werden die GPS-Koordinaten so genau angegeben, wie es dem iPhone halt gerade Möglich ist.
Natürlich wäre ganz umsonst schöner – aber 10$ sollte einem das Wiederfinden des verlorenen Geräts schon wert sein…

Natürlich darf man nicht vergessen, dass FindMyi-Icon auf dem iPhone mit Poof (ebenfalls Cydia) zu verstecken. 🙂

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OS X 10.5.6 – Probleme mit Mail (gelöst)

Soo… Apple hat Version 10.5.6 von OS X Leopard rausgehauen – und ich hab’s natürlich direkt installiert.
Danach konnte ich Mail nicht mehr nutzen (starten, warten, warten, warten – crash) und das obwohl dieses Update doch (auch) die Stabilität von Mail erhöhen sollte!

Die Lösung: mein GPG-Plugin war „Schuld“. Wer GPG mit Mail.app nach dem Update noch nutzen möchte, muss die aktuelle Beta-Version d55 installieren.

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Apple hat’s einfach drauf!

Nicht nur, dass neue Produkte vom Klatschvieh im Moscone Center frenetisch gefeiert werden als ob der Allmächtige (nein, nicht „his Steveness“!) gerade den ewigen Frieden auf Erden verkündet hätte, nein, selbst dei Eröffnung eines weiteren Apple Stores (wieviele davon hat Apple jetzt schon eröffnet?) wird zur Party.
Zuerst feiern sich die Shop-Angestellten im noch verschlossenen Laden gegenseitig, rennen dann nach draußen und lassen sich von den Hunderten, ja, Tausenden, die sich schon Stunden vor der Eröffnung in der Münchener Rosenstraße versammelt haben, feiern, nur um dann wenig später ein Spalier im Geschäft zu bilden, durch das die Kunden und Fanboys/-girls hindurch „müssen“ und dabei ihrerseits gefeiert werden wie Popstars.
Das alles ist total albern, affig, peinlich und irrational – und trotzdem vor allem eines: genial! Man weiß halt was die Käufergemeine erwartet und von Apple gewohnt ist. Superlative. Und irgendwie denkt man sich: „Dabei sein… irgendwie wäre das schon cool gewesen…“.

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Webcams für alle! (Oder: Internetführerschein! Jetzt!)

Nicht wirklich neu, aber mir war gerade langweilig und so habe ich mich mal wieder auf ein älteres Hobby besonnen: anderen Leuten ins Wohnzimmer gucken.
Aus meinem Fenster ist das hier nicht so trivial. Meistens sieht man nur den Schimmer von Fernsehbildern – oder einfach nichts.
Simpler ist das -natürlich- im Internet. Mit relativ leicht zu erratenden Such-Strings wie zum Beispiel „intitle:“live view / – axis““ oder auch „inurl:view.shtml“ findet Google erschreckend viele frei zugängliche Webcams.
Sicher: viele dieser Webcams sind Teil eines Serviceangebots und sollen online sein. Andere sollen es definitiv nicht sein. Diese erkennt man zum Beispiel daran, dass man mit den Bildern mindestens einer Webcam (die ich hier mal nicht verlinke) amerikanischen Grundschülern beim Unterricht zuschauen kann.
Andere Webcams stehen tatsächlich in privaten Räumlichkeiten und filmen immer. Immer immer. Und sind teilweise sogar steuerbar („Pan lef“, „Pan right“, …).
Besonders interessant sind eigentlich nur Suchergebnisse, bei denen keine URL zu den Kameras führt. Dies ist eben ein Indiz für absichtliche Onlinestellung der Bilder. Wie z.B. bei obigem „Pan left/Pan right“-Beispiel.
Besteht die Adresse ausschließlich aus einer IP-Adresse (und dem Pfad zur Anzeigeseite) ist die Chance groß, dass die Kamerabilder nicht jedem zur Verfügung stehen sollten.
In diesem Beispiel sieht man offensichtlich irgendein Büro. Und gerade jetzt unterhält sich einer der Angestellten(?) sehr gestenreich mit jemandem, der sich gerade nicht im Bild befindet. Seiner Arbeit jedenfalls geht er schon länger nicht mehr nach. Gerade hat sein Windows den Bildschirmschoner angeschmissen. So… jetzt kam gerade eine Kollegin(?) rein. Schnell wieder zurück an den Arbeitsplatz!

Gerne erwischt man auch Webcams die höchstvermutlich als Überwachungskameras fungieren.

Beliebt sind auch Kameras, die sich auf Flughäfen befinden. Damit der Terrorfürst auch überwachen kann, ob sein Flugzeugbomber wirklich in die Maschine steigt.

Es wird dringend Zeit für einen Internetführerschein. Dieser jeder-darf-mitmachen-Kram funktioniert einfach nicht…
Ich jedenfalls bin froh, dass meine Uni zu rückständig für Webcams ist und die einzige Webcam meiner Firma oben auf dem Dach steht und die Förde filmt. Wen’s interessiert: hier mal eine schöne Sammlung Kieler Webcams – wissentlich online gestellter Webcams.
Natürlich heißt „wissentlich online gestellt“ nicht, dass die dargestellten Inhalte nicht auch verfänglich sein könnten. Aber verpixelte Spaziergänger an der Holtenauer Kanalschleuse sind immer noch deutlich besser als die Grundschüler von oben. Da weiß Mama zwar, dass Cindy heute nicht den unterricht schwänzt und lieber mit Olga spielt. Das heißt aber auch, dass der freundliche Pädo von nebenan auch was zu gucken hat. Und, wer weiß, vielleicht erkennt er die Schule ja sogar…

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Synchronisation mehrer iPhoto-Libraries (und iTunes-Podcast-Abos)

Ich brüte jetzt schon den dritten Tag über folgendem Problem:

Ich besitze einen Mac Mini und ein MacBook. Auf meinem Mac Mini liegen diverse Gigabyte an Fotos dich ich irgendwann an einem verregneten Wochenende mal fein säuberlich in iPhoto (die ’08er Version) importiert, getaggt, etc.
Seit Ende Oktober besitze ich nun, wie gesagt, auch ein MacBook und möchte die Fotos dort ebenfalls drauf haben, damit ich sie immer dabei habe.
Initial war das ja super einfach: einfach das „iPhoto Library“-Paket, das ja eigentlich ein stinknormaler Ordner ist, vom Mini auf das Book kopiert (in /Users/username/Pictures/), iPhoto gestartet, für längere Zeit den „Fotos werden geladen(o.ä.)“-Screen angestarrt – et voilà!

ABER: mein MacBook hat ja viel mehr Power als mein Mini, weshalb ich Fotobearbeitung etc. jetzt auf dem Book mache. Jetzt würde ich gerne die „iPhoto Library“ auf dem MacBook mit der auf dem Mini synchronisieren. Automagisch. Gar nicht zwingend automatisch nach jeder Änderung. Ein Mal am Tag würde mir schon reichen.

Irgendwie scheint das nicht so recht machbar zu sein… was ich im Prinzip bräuchte ist ein Automator-Script auf meinem MacBook, das folgende Schritte abarbeit:
(0. Prüfen, ob das MacBook in meinem Heim-WLAN ist)
1. Verbindung zum MacMini aufbauen.
2. Ggf. iPhoto auf dem MacMini beenden.
3. Zwei-Wege-Synchronisation* einleiten/durchführen. (Als alter Linuxer würde ich das wohl am Ehesten über rsync lösen – bin aber für Alternativen offen!)
4. Vor dem etwaigen Löschen von Dateien warnen.

*: falls sich halt doch mal was in der iPhoto Library auf dem Mini ändert, wäre es ja sinnbefreit, wenn diese Änderung einfach mit der iPhoto Library vom MacBook überschrieben würde.

Sooo… und wenn wir das geschafft haben, würde ich gerne mein Podcasts in iTunes zwischen MacBook und MacMini synchronisieren. Zwischen iTunes und iPhone geht’s ja schließlich auch!

Das ganze kann auch, falls es mal zu einer Diskussion kommen sollte, auch hier bei apfeltalk verfolgen.

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