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Zweites BarCamp in Kiel. Wer hätte das gedacht?

Ich habe mich im letzten Jahr nicht ganz doof angestellt (und nebenbei im Namen der ADDIX Internet Services GmbH da WLAN-Equipment zur Verfügung gestellt) und somit hatte niemand was dagegen, dass ich mich auch in diesem Jahr wieder an der Organisation des Kieler BarCamps beteilige. 🙂

Nach ein paar Wochen und Monaten der Vorbereitung haben wir so ziemlich alle Probleme und Unstimmigkeiten beseitigt und genug Sponsoren an Land gezogen, um den selben Komfort des letzten Jahres für die bis zu drei mal so hohe Besucherzahl bieten zu können.
(Wie, du weißt nicht, was ein BarCamp ist? Zum Glück haben wir das direkt auf der Startseite der Website des Kieler BarCamps beschrieben! :))

Das BarCamp findet in diesem Jahr am 19./20.08. im Wissenschaftszentrum, das auch in diesem Jahr als Partner an unserer Seite steht, in der Fraunhoferstraße statt. Die Anmeldungsliste ist schon überfüllt, das muss aber nichts heißen! Wenn du, lieber Leser dieses Beitrags, auch Lust hast vorbei zu kommen, trag dich ruhig auf der Warteliste ein. Unsere eigenen Erfahrungen aus dem letzten Jahr und die anderer Veranstalter aus den letzten Jahren sprechen eine deutliche Sprache: viele der jetzt angemeldeten werden sich noch wieder abmelden oder einfach nicht erscheinen. Für dich heißt das: selbst wenn am Morgen des 19.08. noch auf Wartelistenplatz 10 stehst kann es sich lohnen, vorbei zu kommen.
Natürlich würden wir am Liebsten alle Leute, die erscheinen rein lassen – irgendwann ist aber aus versicherungs- und brandschutztechnischen Gründen eine Grenze erreicht.

Besonders erfreut bin ich über die große Anzahl der „angekündigten“ Sessions. Nein, unser BarCamp unterscheidet sich in der Durchführung nicht wesentlich von anderen BarCamps. Man kann keine Sessions im Voraus anmelden, es wird keinen Fahrplan geben, in dem am Freitag Morgen nur noch ein paar Lücken gefüllt werden müssen.
Aber wir haben eben eine Wiki-Seite, auf der Besucher Vorschläge für Sessions notieren können. Für uns als Organisatoren ist das extrem praktisch. Wir wissen schon jetzt: wenn nur die hälfte der dort vorgeschlagenen Sessions tatsächlich stattfindet werden wir eine tolle Veranstaltung gehabt haben.

Auch haben wir uns alle Verbesserungsvorschläge nach dem letzten BarCamp zu Herzen genommen und haben schon viele davon realisiert. Ein paar Punkte stehen allerdings noch auf der Warteliste für ein etwaiges drittes BarCamp in Kiel.

Einer gelungenen Neuauflage steht also eigentlich nichts mehr im Weg. Ich freue mich schon sehr auf, für mich als Mitorganisator, drei sicherlich teilweise stressige Tage, an denen ich aber auch wieder viel lernen und neue und alte nette Menschen treffen werde.

Zu guter letzt auch an dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an alle Sponsoren, ohne die wir die Sessions ohne Essen, ohne Getränke und ohne eigenen Internetzugang auf irgendeinem Feld vor den Toren Kiels abhalten müssten – was ganz besonders in diesem Jahr („Dreckswetter 2011 – ich war dabei!“) ein paar Planungsunsicherheiten mit sich gebracht hätte.

Danke ans Wissenschaftszentrum, an 165Euro, an ADDIX, an CONSIST, an enteraktiv, an eResult, an getDigital, an die Kieler Volksbank, an KielNET, an Köstritzer, an die kooperativa, an limolimo, an NewCommunication, an Nitor, an Otto und an Wittenseer.

Published inAllgemein

4 Comments

  1. Du setzt das Themenvorschläge und angekündigte Sessions gleich. Für mich ist das was ganz anderes. Angekündigte Sessions sind für mich nur die, wo Leute bereit sind, selber was zu machen. Themenvorschläge sind zumeist Wünsche von BesucherInnen, von denen trotz BarCamp nur wenige selber nen Vortrag halten wollen werden.

    • Na ja, ich weiß von 11 Session-Vorschlägen, wer sie da eingetragen hat und dass diejenigen es „ernst“ meinen.
      Aber natürlich hast du recht: Vorschläge sind nicht zwingend Ankündigungen. Aber ich denke, dass in dem Absatz deutlich wird, dass die vorgeschlagenen Sessions, keine Sessions sind, die ein BarCamp-Besucher erwarten kann.
      Außerdem hatten wir letztes Jahr auch ein paar Sessions, die genau so abliefen, dass jemand gefragt hat, ob nicht jemand was zu thema XY erzählen könnte und schon gab’s eine Session zu dem Thema.
      Wir warten einfach ab und harren der Dinge, die da kommen mögen. 🙂

  2. Du setzt das Themenvorschläge und angekündigte Sessions gleich. Für mich ist das was ganz anderes. Angekündigte Sessions sind für mich nur die, wo Leute bereit sind, selber was zu machen. Themenvorschläge sind zumeist Wünsche von BesucherInnen, von denen trotz BarCamp nur wenige selber nen Vortrag halten wollen werden.

    • Na ja, ich weiß von 11 Session-Vorschlägen, wer sie da eingetragen hat und dass diejenigen es „ernst“ meinen.
      Aber natürlich hast du recht: Vorschläge sind nicht zwingend Ankündigungen. Aber ich denke, dass in dem Absatz deutlich wird, dass die vorgeschlagenen Sessions, keine Sessions sind, die ein BarCamp-Besucher erwarten kann.
      Außerdem hatten wir letztes Jahr auch ein paar Sessions, die genau so abliefen, dass jemand gefragt hat, ob nicht jemand was zu thema XY erzählen könnte und schon gab’s eine Session zu dem Thema.
      Wir warten einfach ab und harren der Dinge, die da kommen mögen. 🙂

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