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Zweites Barcamp in Kiel – Familientreffen der Szene

Verrückt. Jetzt ist es schon wieder fast zwei Wochen her. Das zweite Kieler BarCamp. Schön war’s!

Natürlich gab’s wie bei jeder großen Veranstaltung auch in diesem Jahr das eine oder andere Problem. Einiges davon lässt sich nicht ändern, anderes werden wir (ich erlaube mir hier mal stellvertretend für’s BarCamp-Orga-Team zu sprechen) im nächsten Jahr, so es denn eine Neuauflage geben wird, angehen und verbessern.

Besonders gefreut hat mich in diesem Jahr die große Vielfalt an Themen. Im letzten Jahr hatte ich den Eindruck, dass wir größtenteils sehr spezielle Themen hatten, die sich allesamt mit den Eingeweiden von moderner IT befassten.
Dieses Jahr gab’s eine Fotosession, eine Demonstration des Makerbots, eine Session zu Rollenspielen, und und und. Ich weiß natürlich, dass das eine reine Geschmacksfrage ist. Ich finde aber, dass diese neue Vielfalt ein wichtiger Grund dafür war, dass ich mich auf dem diesjährigen BarCamp noch wohler gefühlt habe.

OK, das mag auch daran gelegen haben, dass ich dieses Jahr wesentlich entspannter war. Hatte sich doch in weiten Teilen eine gewisse Routine eingestellt und wusste ich doch, dass mein Hauptaufgabenbereich, das Netzwerk, dieses Jahr um einiges besser laufen würde als noch im Jahr zuvor. Vermutlich habe ich auch deshalb in diesem Jahr mehr Sessions besucht und bin mit mehr Leuten ins Gespräch gekommen.

Das war ohnehin das Beste an dem diesjährigen BarCamp: Leute haben mehr miteinander geredet – und das war nicht allein mein Eindruck. Natürlich kann man niemand zu seinem Glück zwingen, letztlich ist ein BarCamp aber genau so gedacht. Die Sessions geben ein Thema vor um das sich Gleichgesinnte versammeln können – und dann wird geredet.

Ich jedenfalls habe dieses Jahr viele neue und meistens interessante Leute kennen gelernt, andere zum ersten Mal im „real life“ gesehen und wieder andere nach langer Zeit mal wiedergesehen. Besonders gefreut hat mich natürlich, dass ich viele Nasen schon vom ersten BarCamp kannte. Diese hohe Zahl an Wiederholungstätern ist das beste Indiz dafür, dass wir im letzten Jahr keinen totalen Bockmist verzapft haben und Leuten die Institution „BarCamp Kiel“ gefällt. Und so war das zweite BarCamp dann auch wirklich so etwas wie ein „Familientreffen der Szene“.

 

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