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Warum Bitcoin nicht funktionieren kann

Kurzer Gedanke zu Bitcoin:
Bei Bitcoin ist die maximale Geldmenge im Voraus definiert.
Sollte Bitcoin also jemals so erfolgreich werden wie viele jetzt schon hoffen/befürchten, so werden Bitcoins zu einem unheimlich knappen gut werden und es wird unweigerlich zur Deflation kommen.

In dem Moment da Bitcoin die „kritische Masse“ erreicht, fällt es auseinander. Bitcoin ist also ein System mit fest integrierter Selbstzerstörungsfunktion.

Published inAllgemein

26 Comments

  1. Max Max

    Selten so einen quatsch gelesen. Sie sollten sich mal korrekt mit bitcoins befassen. Jede bitcoin hat 8 Stellen hinter dem Komma. Also 1,00000000.
    Wenn der Kurs pro Bitcoin zu hoch wird das man nicht mehr vernünftig damit zahlen kann wird eine Dezimalstelle verrutscht. Dann hat sie 7 Dezimalstellen und vorher 100 US$ hat sie dann nur noch 10 US$ Wert. usw wenn es wieder nötig wird.

    • Moment… vielleicht habe ich da wirklich was falsch verstanden oder stehe nach einer extrem kurzen Nacht auf dem Schlauch: aber heißt das nicht, folgendes?
      Ich habe jetzt 1 (ganze) Bitcoin, die einen Tauschwert von $100 hat. Wenn sich abzeichnet, dass mit Bitcoins nicht mehr ordentlich gehandelt werden kann, wird eine Dezimalstelle gestrichen und meine 1 Bitcoin ist danach nur noch $10 wert?

      • Es lassen sich Betraege von bis zu 0.00000001 Bitcoin handeln. Da muss keine „Waehrungsreform“ fuer her. Ich habe mir auch neulich 0.24 BTC gekauft.

      • Poster Poster

        Nein, heißt es nicht. Der Wert bleibt natürlich erhalten. Wie jetzt das vielfache der Einheit ist, ist vollkommen egal.
        Man kann natürlich das ganze Ding kopieren, Bitcoin 2.0 sozusagen. Durchdrücken werden das dann die Banken unter Nutzung der Kundenbindung und Politik.

        • Klar, im System selbst bleibt der Wert erhalten. Das Brot kostet heute 1BC, dann kommt die „Reform“ und man sagt „alles durch 1000“ und schon kostet das Brot nur noch 1/1000BC.
          So weit, so gut. Aber es ist doch nicht zu erwarten, dass da andere mitmachen. Ich meine, niemand wird davon ausgehen, dass BC innerhalb der nächsten Zeit die Weltwährung oder auch nur ansatzweise die Bedeutung einer „echten“ Währung haben wird.
          Und wenn deine 1BC gestern noch 5€ wert war, glaube ich nicht, dass deine 1/1000BC morgen auch 5€ wert sein wird.

          Aber ich gehe ohnehin davon aus, dass spätestens nächstes Jahr zu dieser Zeit niemand mehr von BC sprechen wird.

          • Hendrik Hendrik

            hat pascal doch eigentlich schon geschrieben, eine Währungsreform ist nicht nötig. Wozu auch, wenn man auch 0,00000001 überweisen kann? 

          • Zählt es nicht schon als Währungsreform wenn sich zu gegebener Zeit einer hinstellt und verkündet, dass alle Bitcoins jetzt das 1000-fache wert sind?

  2. Max Max

    Selten so einen quatsch gelesen. Sie sollten sich mal korrekt mit bitcoins befassen. Jede bitcoin hat 8 Stellen hinter dem Komma. Also 1,00000000.
    Wenn der Kurs pro Bitcoin zu hoch wird das man nicht mehr vernünftig damit zahlen kann wird eine Dezimalstelle verrutscht. Dann hat sie 7 Dezimalstellen und vorher 100 US$ hat sie dann nur noch 10 US$ Wert. usw wenn es wieder nötig wird.

    • Moment… vielleicht habe ich da wirklich was falsch verstanden oder stehe nach einer extrem kurzen Nacht auf dem Schlauch: aber heißt das nicht, folgendes?
      Ich habe jetzt 1 (ganze) Bitcoin, die einen Tauschwert von $100 hat. Wenn sich abzeichnet, dass mit Bitcoins nicht mehr ordentlich gehandelt werden kann, wird eine Dezimalstelle gestrichen und meine 1 Bitcoin ist danach nur noch $10 wert?

      • Es lassen sich Betraege von bis zu 0.00000001 Bitcoin handeln. Da muss keine „Waehrungsreform“ fuer her. Ich habe mir auch neulich 0.24 BTC gekauft.

      • Poster Poster

        Nein, heißt es nicht. Der Wert bleibt natürlich erhalten. Wie jetzt das vielfache der Einheit ist, ist vollkommen egal.
        Man kann natürlich das ganze Ding kopieren, Bitcoin 2.0 sozusagen. Durchdrücken werden das dann die Banken unter Nutzung der Kundenbindung und Politik.

        • Klar, im System selbst bleibt der Wert erhalten. Das Brot kostet heute 1BC, dann kommt die „Reform“ und man sagt „alles durch 1000“ und schon kostet das Brot nur noch 1/1000BC.
          So weit, so gut. Aber es ist doch nicht zu erwarten, dass da andere mitmachen. Ich meine, niemand wird davon ausgehen, dass BC innerhalb der nächsten Zeit die Weltwährung oder auch nur ansatzweise die Bedeutung einer „echten“ Währung haben wird.
          Und wenn deine 1BC gestern noch 5€ wert war, glaube ich nicht, dass deine 1/1000BC morgen auch 5€ wert sein wird.

          Aber ich gehe ohnehin davon aus, dass spätestens nächstes Jahr zu dieser Zeit niemand mehr von BC sprechen wird.

          • Hendrik Hendrik

            hat pascal doch eigentlich schon geschrieben, eine Währungsreform ist nicht nötig. Wozu auch, wenn man auch 0,00000001 überweisen kann? 

          • Zählt es nicht schon als Währungsreform wenn sich zu gegebener Zeit einer hinstellt und verkündet, dass alle Bitcoins jetzt das 1000-fache wert sind?

  3. Beim Euro wird die Geldmenge staendig erhoeht, wir haben also unweigerlich eine staendige Inflation. Bei Bitcoin haben wir eine unumgaengliche Deflation. Das sind zwei unterschiedliche Modelle, aber keines davon ist direkt zum Scheitern verurteilt, solange es in einem Rahmen bleibt.

    Um die Frage welches Prinzip besser funktionert, gibt es im Uebrigen einen endlosen Streit zwischen den Oekonomen. Im Zweifelsfall ist Bitcoin ein interessantes Experiment um der Klaerung der Frage naeher zu kommen. Einen „Selbstzerstoerungsmechanismus“ sehe ich aber nicht.

    • Na ja, so wie ich Bitcoin bislang verstanden habe gibt es eine fixe Menge Bitcoins und den Wert der einzelnen Bitcoins regelt der Markt über Angebot und Nachfrage.
      Beim Euro hat man immerhin die Chance über die Regulierung der Geldmenge einzugreifen. Diese Möglichkeit gibt’s bei Bitcoins per Definition nicht, da es nur x Bitcoins geben kann.

      • Das Maximum von 21 Millionen BTC wird schaetzungsweise 2033 erreicht sein. Die Frage ob und in wie weit der Staat Geldpolitik betreiben sollte, ist ebenso strittig. In der Regel greift der Staat eh nur dann ein, wenn er seinen Schuldenberg reduzieren will. Das ist bei Bitcoin tatsaechlich nicht moeglich. Ich sehe da prinzipiell aber kein Problem drin. Es ist nur anders.

  4. Beim Euro wird die Geldmenge staendig erhoeht, wir haben also unweigerlich eine staendige Inflation. Bei Bitcoin haben wir eine unumgaengliche Deflation. Das sind zwei unterschiedliche Modelle, aber keines davon ist direkt zum Scheitern verurteilt, solange es in einem Rahmen bleibt.

    Um die Frage welches Prinzip besser funktionert, gibt es im Uebrigen einen endlosen Streit zwischen den Oekonomen. Im Zweifelsfall ist Bitcoin ein interessantes Experiment um der Klaerung der Frage naeher zu kommen. Einen „Selbstzerstoerungsmechanismus“ sehe ich aber nicht.

    • Na ja, so wie ich Bitcoin bislang verstanden habe gibt es eine fixe Menge Bitcoins und den Wert der einzelnen Bitcoins regelt der Markt über Angebot und Nachfrage.
      Beim Euro hat man immerhin die Chance über die Regulierung der Geldmenge einzugreifen. Diese Möglichkeit gibt’s bei Bitcoins per Definition nicht, da es nur x Bitcoins geben kann.

      • Das Maximum von 21 Millionen BTC wird schaetzungsweise 2033 erreicht sein. Die Frage ob und in wie weit der Staat Geldpolitik betreiben sollte, ist ebenso strittig. In der Regel greift der Staat eh nur dann ein, wenn er seinen Schuldenberg reduzieren will. Das ist bei Bitcoin tatsaechlich nicht moeglich. Ich sehe da prinzipiell aber kein Problem drin. Es ist nur anders.

  5. Hendrik Hendrik

    zur Deflation:

    Man darf ja auch nicht vergessen, dass es keinen Wirtschaftsraum gibt, in dem Bitcoins die exklusive Währung sind. Insofern sehe ich nicht die Verwerfungen, die Inflation und Deflation bei einer „normalen“ Währung mit sich bringen. Ich würde Bitcoins auch eher mit Gold o.ä. vergleichen, als mit einer normalen Währung. 

    • Mal abgesehen von allen Argumenten: ich glaube BitCoin ist genau so eine
      Scheißidee wie damals diese (Net)Beat-Zeit von Swatch. 🙂

      2011/6/22 Disqus

  6. Hendrik Hendrik

    zur Deflation:

    Man darf ja auch nicht vergessen, dass es keinen Wirtschaftsraum gibt, in dem Bitcoins die exklusive Währung sind. Insofern sehe ich nicht die Verwerfungen, die Inflation und Deflation bei einer „normalen“ Währung mit sich bringen. Ich würde Bitcoins auch eher mit Gold o.ä. vergleichen, als mit einer normalen Währung. 

    • Mal abgesehen von allen Argumenten: ich glaube BitCoin ist genau so eine
      Scheißidee wie damals diese (Net)Beat-Zeit von Swatch. 🙂

      2011/6/22 Disqus

  7. Gast Gast

    genau wie Gold

  8. Gast Gast

    genau wie Gold

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