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Telekom rechnet „interessant“ ab, zeigt sich dann aber kulant

Es konnte ja auch überhaupt nicht gut gehen!

Anfang November (am 5. oder 6.) habe ich meinen Mobil-Tarif bei der Telekom gewechselt. Bis dato hatte ich den „Complete 120“, seit dato habe ich den „Complete Mobil L mit Handy“. Dieser ist etwas teurer, bietet aber auch mehr.

Heute bekomme ich meine Rechnung von der Telekom. Diese ist dann auch gleich mal knapp 20€ höher als erwartet.

20€ sind nun nicht lebensbedrohlich aber definitiv ärgerlich. Ich habe mich also mal durch meinen Einzelverbindungsnachweis gegraben und die vertelefonierten Minuten addiert: insgesamt habe ich 1 Stunde 27 Minuten und 46 Sekunden im Abrechnungszeitraum telefoniert. 13 Minuten und 48 Sekunden davon mit einer 01805-Nummer. Die letzten knapp 14 Minuten wurden dabei auch vollkommen zurecht berechnet, da sie weder von den 120 Inklusivminuten, noch von den neu hinzu gekommenen Flatrates abgedeckt sind.

Zieht man diese Minuten ab, bleiben 1 Stunde 13 Minuten und 58 Sekunden an „normalen“ (= Festnetz oder Mobilfunknetz(e)) übrig. Ganz abgesehen davon, dass mein neuer Tarif mit Flatrates ins Festnetz und ins Telekom-MObilfunknetz daherkommt, hätte ich jetzt erwartet, dass diese knapp 74 Minuten locker von meinen 120 Inklusivminuten abgedeckt würden. Denn immerhin hatte ich die ja vor wie nach dem Tarifwechsel.

Die Telekom rechnet da anders. Nicht falsch, nicht unfair – anders. Ich hatte meinen alten Tarif bis zum 06.11. aus diesem Tarif stehen mir anteilig 16 Inklusivminuten zur Verfügung. Von den 74 Minuten habe ich 56:28 VOR dem 06.11. verbraten. Bleiben also genau 40:28 übrig, die nicht vom alten Tarif gedeckt sind. Diese Minuten werden dann aber auch nicht vom neuen Tarif gedeckt, da der ja erst ab dem 06.11. gilt.

Alles in Allem: eine ärgerliche aber durchaus nachvollziehbare und saubere Rechnung.

Ich habe der sehr netten Dame am Telefon dann aber natürlich trotzdem nochmal an den Kopf geworfen, dass es wahnsinnig toll gewesen wäre, wenn man mich beim Tarifwechsel im T-Punkt darauf hingewiesen hätte. Auf jeglichen sonstigen Kram, der teilweise komplett irrelevant war, hatte man mich ja schließlich hingewiesen.

Die Telekom-Frau gab zu, dass das alles schon sehr ärgerlich sei und dass man mich in der Tat hätte darauf hinweisen müssen. Die Rechnung sei ja nun aber trotzdem korrekt und könne nicht geändert werden.

Ich war schon bereit, die Kröte zu schlucken, da sagte sie dann, dass sie mir anbieten könnte, die, ich nenne sie jetzt mal so, unberechtigten Kosten als Gesprächsguthaben zu schenken.

Dann bot Sie mir gleich noch die kostenlose Drittanbietersperre an, die ganz sinnvoll zu sein scheint, verhindert sie doch, dass „Drittanbieter“ à la Jamba und Co. Abos auf meine Mobilfunkrechnung buchen. Ich wusste gar nicht, dass es das Feature bei der Telekom gibt.

Sauber, Telekom! Hätte ich so nicht erwartet! – Allerdings hätte ich auch nicht erwartet, dass mir die Minuten berechnet werden. 🙂

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