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Telekom. Die machen das. Irgendwann. Irgendwie.

Regelmäßige Leser meines Blogs wissen: ich wechsel zur Telekom. Noch regelmäßigere Leser meins Blogs wissen: es gab auch schon erstes Chaos.

Gestern war nun endlich Schalttermin und es gab, nicht ganz wider Erwarten, neues Chaos.

Selbstverständlich hat die Schaltung nicht funktioniert. Aber eins nach dem Anderen. Am Anfang der Woche rief mich noch ein Telekom-Mitarbeiter an, um zu klären, ob bei mir alles „gut“ sei. Also, ob ich alle Hardware erhalten habe, ob ich schon die Zugangsdaten bekommen habe usw. usf. Sehr nett, sehr fürsorglich.
Hardware hatte ich schon seit über einer Woche, Zugangsdaten kamen just an dem Tag als er anrief. Alles gut also.

Mein bisheriger Provider hat sich dann entschlossen mir das Internet einen Tag VOR Vertragsende abzuschalten – dafür kann ja aber die Telekom nichts.
Wofür die Telekom was kann ist dann Teil zwei der Aktion „wir schalten um“.

Ziemlich genau um 11:15 verschwand die Gegenstelle aus dem Leitungsmonitoring der Fritz!Box 7390 – und kam auch bis 19:00 Uhr (bis da sollte die Schaltung spätestens erfolgt sein) nicht wieder.
Ich habe dann auf Twitter rumgepöbelt, was eine umgehende Reaktion von @telekom_hilft auf Twitter und per Telefon zur Folge hatte. Wir haben telefonisch ein paar Dinge ausgeschlossen und dann blieb dem freundlichen Mitarbeiter auch nichts weiter übrig, als eine Störung aufzumachen. Mist.

Heute Morgen dann rief die Telekom erneut an. Man könne den Fehler nicht finden und möchte mir nun einen Technikertermin für Montag anbieten.
Da bin ich dann leicht explodiert, habe dem Telekom-Mitarbeiter erzählt was bisher falsch gelaufen ist und meinen Rant mit „Wenn hier tatsächlich erst Montag einer von Ihnen auftaucht, braucht der auch nichts mehr zu reparieren – der kann dann gleich meine Kündigung abholen“ beendet.
Darauf hin war dann plötzlich doch noch ein Termin für heute Nachmittag frei. 14:00 die Ansage.

Um 14:13 rief mich der Techniker vom DSLAM aus an. Er würde da jetzt alles überprüfen und sich dann melden oder vorbei kommen. 10 Minuten später stand er bei mir in der Wohnung und schloss ein Messgerät an meine TAE-Dose an. Zu messen gab’s leider nichts.
Inzwischen fast so sauer wie ich stapfte der Techniker dann zum nächsten DSLAM und war 10 Minuten später wieder da. Da sei etwas falsch geschaltet worden, jetzt müsste es gehen. Ging aber nicht.
Also runter in den Keller. Auch da war was falsch geschaltet…
Einwand meinerseits: „Öh, nee, kann nicht sein. Hier hat keiner was gemacht. Mir wurde gesagt, es müsse keiner ins Haus, das würde nur im DSLAM umgeschaltet.“
Das rief ungläubiges Kopfschütteln im Techniker hervor. Selbstverständlich müsse beim Providerwechsel IMMER ein Techniker ins Haus. Die Leitung bliebe nämlich noch ein paar Tage, wenn nicht Wochen, für den alten Provider geschaltet und man selbst bekäme IMMER eine neue Leitung die natürlich auch im Haus neu geschaltet werden muss.

Jetzt, knapp 24 Stunden nach dem angesagten und 48 Stunden nach dem im September(!) gewünschten Termin habe ich immerhin VDSL 16.000 und kann auch T-Entertain nutzen.
Jetzt bleibt es nur noch abzuwarten, ob ich auch wirklich in den nächsten Tagen auf VDSL 50.000 hochgeschaltet werde.

Entertain kann ich allerdings auch noch nicht komplett nutzen. Ich kann mich nämlich aus Gründen, die mir an der Hotline auch nicht weiter erklärt werden konnten, derzeit nicht für’s Kundencenter registrieren, so dass ich weitere Kanäle (SPOCHT!) dazu buchen kann. Das soll sich aber bis Montag von selbst klären…

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