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SuperFav verheiratet Twitter und flattr

SuperFav ist einer dieser Dienste auf die ich eine lange Zeit gewartet habe.

Fangen wir vorne an. Ich lese leidenschaftlich gerne in meiner Twitter-Timeline. Ich folge auf Twitter ziemlich vielen Leuten, die mir Nachrichten/Informationen näher bringen, bevor ich sie auf Spiegel oder sonst wo lese. Außerdem folge ich vielen Leuten, die mich mehrfach pro Woche (einige sogar mehrmals täglich) zum Grinsen, Schmunzeln oder gar Lachen bringen in dem sie aus ihrem Leben berichten oder das Tagesgeschehen pointiert kommentieren. Und dann sind da noch diejenigen, die mir durch ihre andere Sichtweise auf Dinge ganz neue Horizonte eröffnen.

All diese Leute tun das umsonst, also gratis, und meine einzige Chance ihnen via Twitter zu zeigen, dass ich sehr froh bin, dass es sie gibt, ist die Möglichkeit einen Stern an ihre Tweets zu kleben (ihre Beiträge zu „faven“).

Seit einiger Zeit gibt es über flattr die Möglichkeit diesen Menschen ein paar Euros oder Cents zukommen zu lassen – aber das funktioniert alles eher umständlich. Dafür kann flattr nichts, das ist einfach so, weil eine Anbindung an flattr seitens Twitter nicht vorgesehen ist.

Vorhang auf für SuperFav. Man hinterlegt seinen Twitter- und seinen flattr-Account (beides geht komfortabel und sicher über OAuth) – und fertig. Ab jetzt wird jeder Tweet, den man „favt“ (dem man einen Stern spendiert) automatisch auch ge-flattr-t.
Das funktioniert auch dann, wenn der so beschenkte gar keinen Account bei flattr hat. Die Schweden sammeln das Geld dann einfach für ihn und über den eigenen Twitter-Account kann die betreffende Person das Geld jederzeit einkassieren.

Ich selbst nutze flattr seit bestimmt einem Jahr in diesem Blog. Nun produziere ich nicht viele Inhalte, so dass da im Monat nicht mehr als zwei bis drei Bier bei rum kommen — aber ich schreibe hier ja auch nicht, um damit Geld zu verdienen. Umso mehr freue ich mich natürlich, wenn sich Leute denken „Mensch, guter Artikel, der ist mir was wert.“ und mir so trotzdem einen kleinen Obolus zukommen lassen.

Dass das jetzt endlich auch ähnlich schnell und komfortabel (wenn nicht dank der Automatisierung sogar schneller und komfortabler) für Tweets geht, finde ich klasse.

Wer Twitter und flattr bereits nutzt sollte sich das dringend mal überlegen. Wer von flattr noch nie was gehört hat, sollte dringend deren Seite besuchen und sich weiter darüber informieren.

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