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Stop-Motion-Musikvideo

Früher, als Musik-Fernsehen noch hieß, dass dort primär Musikvideos und nicht Spots für entfernt an Musik erinnernde (zunächst polyphone) Klingeltöne gezeigt wird, war ich ein Musik-TV-Junkie. Ich kam aus der Schule, habe Nachrichten geguckt (ja!), bis sich die erste Neuigkeit wiederholte und ab dann lief MTV, VIVA oder VH1. VIVA immer nur als Notlösung, wenn auf MTV nicht gerade „Masters“, „Unplugged“ oder auf VH1 „Storytellers“ oder „Pop-up Video“ liefen.

Mit der ganzen Werbung hat mich das Musik-Fernsehen dann nach und nach vergrault und heute kann ich ohne zu flunkern behaupten, dass ich praktisch kein Musikvideo der letzten knapp 10 Jahre kenne. Ausgenommen die Videos, die Freunde mir aufgedrängt haben oder denen ich aufgrund eines Hypes im Netz nicht entgehen konnte.

Ich glaube, dass das Schade ist. Wie gesagt, ich weiß nicht, was ich verpasse. Ob ich was verpasse. Aber damals gab’s jede Menge tolle Musikvideos. Klar, auch jede Menge Schrott. Alles wo Michael Jackson, R.E.M., The White Stripes (guckt euch die verlinkten Videos ruhig mal wieder an!) und wie sie alle heißen und hießen draufstand, garantierte Qualität und mit jedem Video irgendwas zwischen Innovation, Evolution und Revolution.

Jetzt hat mich endlich mal wieder ein wirklich tolles Musik-Video gefunden. Beziehungsweise: Ich wurde von einer Freundin drauf gestoßen. Das Video zu Oren Lavies „Her Morning Elegance“ bedient sich des Stilmittels „Stop Motion“ und ist wirklich äußerst sehenswert. Bitte:

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