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Social Media bei Werbung während des 47. Superbowl

Ich glaube, es war Matt McGee, der als erster eine Statistik zum Angebot von Social-Media-Diensten in Werbespots während des Superbowls veröffentlichte.

Das Ergebnis war: Bei 52 gesendeten Spots fand Twitter in 26 Erwähnung. Facebook wurde vier Mal erwähnt, Instagram und YouTube jeweils ein Mal – Google+ überhaupt nicht.
Viele, inklusive mir, versuchen das ganze auf Twitter und sonst wo zu deuten. Natürlich liegt es nahe zu behaupten, dass Twitter für Unternehmen das wichtigste Kommunikationsmedium im Internet ist – und Google+ irrelevant ist. Aber das ist, bei genauerem Hinsehen, zu kurz gesprungen.

Die geringe Anzahl an Facebook-Erwähnungen konnte ich mir relativ schnell erklären: Facebook ist halt der „Goldstandard“ in der Social-Media-Welt. Man muss als Unternehmen, das beim Superbowl wirbt, gar nicht erst darauf hinweisen, dass man auch auf Facebook zu finden ist. Es ist selbstverständlich, dass man dort aktiv ist. Man muss es den Menschen nicht extra zu erklären.

Ich habe mir die Spots in ein paar ruhigen Minuten noch mal angeguckt. Wenn ich mich nicht verzählt habe, wird Twitter selbst in nur drei Spots wirklich erwähnt. Ansonsten wird auf Hashtags verwiesen. Hashtags können zwar primär Twitter zugeordnet werden, sind aber eigentlich plattformunabhängig. Es gibt sie auf Instagram genau so wie auf Google+.
In diesem Zuge ist auch interessant, dass Firmen nicht mehr primär Ihre Websites anpreisen, sondern die Zuschauer auffordern, via Hashtag, über die jeweilige Firma, respektive ihr Produkt, zu reden. Die Kommunikation zwischen den Nutzern über ein Hashtag scheint wichtiger, als die direkte Kommunikation mit einem Unternehmen – sonst hätte man ja anstatt eines Hashtags ein (Twitter-)Konto beworben. 

Published inAllgemein

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