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Podcastvorstellung: The Talk Show

The Talk Show ist ein Podcast von und mit John Gruber und Dan Benjamin. Die Sendung an sich ist, für Podcastverhältnisse, schon relativ alt. Die erste Episode stammt vom 28. Juni 2007. Aus einer Zeit, als The Talk Show noch unter TheTalkShow.net erreichbar war.

Seit Ende Juli 2010 sind die beiden mit der Show bei 5by5 Studios untergekommen und firmieren jetzt unter „The Talk Show – A Singular, Unparalleled, Variety Extravaganza“. Und das trifft es dann auch recht gut.

John Gruber ist bekennender Apple-Fanboy, eigentlich sogar DER Apple-Fanboy, mit eigenem, sehr unterhaltsamen, Blog – daringfireball. DaringFireball ist derzeit Grubers Hauptprojekt. Ferner arbeitet(?) er noch immer an Markdown mit.

Dan Benjamin ist der Gründer des „podcast outlets“ 5by5.

Zusammen unterhalten sich die beiden vorwiegend über Apple-Themen und setzen sich, zumindest gelegentlich, auch mal kritisch mit Produkten oder Firmenentscheidung Apples auseinander.
Schön an diesem Podcast ist, dass er dennoch nicht wirklich monothematisch ist. Gruber und Benjamin nutzen beinahe jede sich ihnen bietende Chance, um vom eigentlichen „Weg“ der Sendung abzukommen und unterhalten sich gerne ausgiebig über Filme, das Internet an und für sich oder, ganz un-nerdig, über… Sport. Als Apple verkündete, die Beatles exklusiv über iTunes zu vermarkten, war natürlich auch Musik das Thema und es gab eine längliche aber dennoch interessante Diskussion über das beste Beatles-Album, den besten Beatles-Song, ob es, retrospektiv betrachtet, nicht vielleicht doch gut war, dass die Beatles sich so bald nach ihrer Gründung wieder auflösten und ob im Allgemeinen Paul- oder John-Songs die besseren sind.

So sehr ich auch an fachlich wertvollen Beiträgen zu Themen der Netzwelt interessiert bin, so sehr freut es mich auch, wenn die „Vortragenden“ keine Fachidioten sind und erkennbar ist, dass sie auch ein Leben außerhalb des Computers und des Internets haben. Ein klarer Pluspunkt für The Talk Show.

Gewöhnungsbedürftig sind die beiden dennoch. Sie neigen beide nicht zu Euphorie und Ekstase. Und mit ihrer fast durchweg monotonen Art des Sprechens, vor allem bei Gruber, hätten  sie wohl beide nie einen Job bei einem Radiosender bekommen. Aber der Erfolg gibt ihnen recht. Insgesamt können sie – und ihre Hörer – auf bislang 54 Ausgaben zurückblicken.

Seit der Podcast via 5by5 vertrieben wird gibt es in aller Regel eine Sendung pro Woche. Abonnieren kann man das ganze als Audio- (iTunes / RSS) und Video- (iTunes / RSS) Podcast.

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