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Podcastvorstellung: Alternativlos

Ich habe schon jede Menge Menschen damit verblüfft, dass ich (verhältnismäßig) wenig Musik auf meinem iPhone habe – aber trotzdem nicht selten mehr als 5GB „Audio“ mit mir herumschleppe.

Seit einigen Jahren schon höre ich Musik nur noch entspannt zuhause und unterwegs eben Podcasts.
„Was hörst du denn da immer so?“ ist eine gern gestellte Frage, die ich mit dieser Serie* in meinem Blog beantworten möchte.
In loser, grob alphabetischer Reihenfolge stelle ich hier die Podcasts, die ich regelmäßig höre vor. Vielleicht entdeckt der eine oder andere ja was Neues…

Los geht’s also mit „das gute A“ – wie Alternativlos. 🙂

Alternativlos ist ein Podcast von Frank Rieger und Fefe, Felix von Leitner vom CCC. Mindestens letzteren Herren sollte man auch in seinem RSS-Reader haben, da er in seinem Blog immer wieder „schöne Verschwörungstheorien“ entwickelt und nicht selten über Ereignisse mit echter Relevanz berichtet, die sonst nirgends in den deutschsprachigen Medien Erwähnung finden.

Frank und Fefe machen außerdem seit gefühlten 100 Jahren den Fnord Jahresrückblick (leider ist der Link zum Video auf der Eventseite kaputt. Ihr findet es direkt auf dem FTP des CCC als MP4. (Warum hat das alles eigentlich noch keiner zu YouTube hochgeschoben?!)) beim Chaos Communication Congress.

Zurück zum Podcast. In Alternativlos befassen sich die beiden meist pro Folge mit einem Thema. Besonders Fefe hat dabei allerdings den Hang dazu, gelegentlich auch mal vom Thema abzuweichen und andere, meist interessante, Fakten, Geschichten und Anekdoten einzustreuen.
Die beiden selbst schreiben, dass sie „über Politik, Technik, Verschwörungstheorien und was uns sonst noch so in den Sinn kommt“ reden – und das trifft es auch ganz gut.

Die letzten Folgen beschäftigten sich z.B. mit „Wikileaks„, „Terrorpanik, Meinungsmache und wie Nachrichten funktionieren“ und „Geheimdienste und Geschichten aus dem Kalten Krieg.
Meine bisherige Lieblingsfolge ist allerdings die Nummer 5, „Stuxnet„.

Alternativlos heißt Alternativlos, weil der Titel Alternativlos quasi alternativlos ist – oder wie die beiden auf Ihrer Seite schreiben: „Warum Alternativlos? Da haben wir uns an Politikern orientiert, die ihre Vorhaben gerne damit begründen, dass sie angeblich „ohne Alternative“ oder „alternativlos“ sind. Begründungen von Gesetzen enthalten praktisch immer den Absatz „Alternativen: keine“. Wir sehen das ähnlich: Für uns gab es keine Alternative dazu, endlich einen Boulevard-Podcast zu machen. Der Fokus liegt auf Spaß und thematischer Breite, nicht so sehr auf Fakten, journalistischer Sorgfalt oder ähnlichen Unterhaltungsbremsen. Nachlesen und herausfinden, was wirklich passiert ist, sollt ihr schließlich selbst :-)“

Alle bislang erschienenen 10 Folgen sind sehr hörenswert. Besonders bei den ersten Folgen muss man allerdings eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen, da die Audioqualität ziemlich mau ist. Inzwischen haben sie aber anständiges Equipment und das Zuhören macht nicht nur wegen der Themen und Geschichten Spaß, sondern eben auch, weil es nicht mehr rauscht und knistert. 🙂

Abonnieren kann man das Ganze hier als MP3, hier als OggVorbis und hier via iTunes.

 

*: Ich habe erstmal vollmundig eine Serie angekündigt. Wieviel Lust ich wirklich dazu habe wird sich zeigen. 🙂

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