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Geld sparen mit „Provider Finder“ (iPhone)

!!!UPDATE!!!
(Noch?) Gibt es wohl Probleme, wenn die Kontakte nicht via USB-Kabel mit dem Mac(!) oder MobileMe, sondern über ActiveSync und/oder Outlook synchronisiert werden! Also im Zweifel vorm Ausprobieren unbedingt ein Backup des Adressbuchs machen!

 

Inzwischen gibt es immer mehr Handyverträge, die einem eine Flatrate ins Festnetz (ohne Sonderrufnummern), sowie eine Flatrate ins hauseigene Mobilfunknetz bieten. Also zum Beispiel von T-Mobile zu T-Mobile.

Eigentlich eine feine Sache — wenn man denn wüsste, in welches Netz man telefoniert, wenn man die Handynummer eines Freundes antippt. „Früher“ war das ganz einfach anhand der Vorwahl zu erkennen. Heute gibt es so viele Vorwahlen, dass man da leicht den Überblick verlieren kann. Außerdem ist es einem ja seit geraumer Zeit gestattet seine Handynummer bei einem Providerwechsel mitzunehmen. Inklusive der Vorwahl.

Hier kommt ProviderFinder ins Spiel.

ProviderFinder ist ein kleines Programm für iPhones, das gerade mal 79 Cents kostet. Was macht das Programm? Ganz einfach: es erlaubt einem, einen Kontakt aus dem Adressbuch zu wählen und zeigt einem dann an zu welchem Netz die Handynummer gehört.
Mit einem weiteren Tap kann man dann das Label auf der Kontaktkarte von „Handy“ zu „$Providername“ umändern.
Damit das ganze etwas komfortabler wird kann man ProviderFinder auch gleich das ganze Adressbuch durcharbeiten lassen. Das hat bei meinen knapp 150 Kontakten knappe zwei Minuten gedauert.

Danach hat man dann bei fast jedem Kontakt ein korrektes Handynetz-Label vor der Handynummer und weiß schon vor dem Anruf, ob das folgende Telefonat von der eignen Flatrate abgedeckt ist oder nicht.
Bei fast jedem Kontakt? Ja, bei fast jedem Kontakt. Ein paar Freunde von mir haben Congstar SIM-Karten. Diese wurden als „Telekom“ erkannt, was ja auch richtig ist. Anders sieht das aber bei E-plus-Resellern aus. Sowohl ALDI-Talk-Kontakte als auch Kontakte, die eine SIM-Karte von TNG haben, wurden nicht korrekt aufgelöst. 
Vermutlich wird das aber auch noch behoben werden.

In den Bewertungen zur App ist häufig zu lesen, dass das App nur Vorwahlen überprüfen würde. Das stimmt definitiv nicht (und darauf weist der Developer im App-Text inzwischen auch hin). 
Genaues weiß man nicht, ich gehe jedoch davon aus, dass das Tool eine einfache Netzabfrage macht.

Mir persönlich fehlt ein Automatismus. Ich würde gerne irgendwo einstellen können, dass das Tool ein Mal pro Woche mein Adressbuch auf den neuesten Stand bringt. Aber nun gut…

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Angeblich werden die Adressbuchdaten nicht gespeichert, bzw. nur kurzzeitig gecached – für den Fall, dass die angefragte Nummer innerhalb von x Stunden nochmal angefragt wird. Muss dann jeder selbst wissen, ob ihm das zu riskant ist oder ob der Nutzen doch überwiegt. 🙂

Published inAllgemein

4 Comments

  1. Hendrik Wedhorn Hendrik Wedhorn

    Leider geht dies nicht wenn die Kontakte über Active Sync (Bei mir Google Apps) rein kommen :-/

    • Oh ja! Eine nicht unwesentliche Einschränkung! Danke für den Hinweis, wird umgehend im Artikel ergänzt.

  2. Hendrik Wedhorn Hendrik Wedhorn

    Leider geht dies nicht wenn die Kontakte über Active Sync (Bei mir Google Apps) rein kommen :-/

    • Oh ja! Eine nicht unwesentliche Einschränkung! Danke für den Hinweis, wird umgehend im Artikel ergänzt.

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