Zum Inhalt

CSPD – „Kieler Stärke“ und eine neue Sünde

Haben alle jene, die der Auffassung sind, dass es egal ist wen man in Deutschland wählt, da das eh alles das gleiche ist, doch Recht? Die CDU, zumindest der Teil um Jürgen Rüttgers, sieht sich als die „wahre“ Arbeiterpartei Deutschlands. Die SPD, zumindest der Kieler Teil, scheint sich derzeit mächtig um einen vierten Buchstaben im Parteinamen zu bemühen: das christliche „C“ der Unionsparteien.
Wie sonst lässt sich erklären, dass die SPD Kommunalwahlkampf mit einem „Sündenfall“ betreibt? Da wird auf tiefroten Plakaten geschrieben „Hungerlöhne sind ein Sünde.“ – was war doch nochmal gleich eine Sünde?
Achja: „Sünde ist ein Begriff insbesondere der abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam). Er bezeichnet vor allem im christlichen Verständnis den unvollkommenen Zustand des Menschen, der von Gott getrennt ist. Diese Trennung wurde, der biblischen Erzählung (Gen 3) LUT zufolge, durch den Sündenfall herbeigeführt. Die Sünde resultiert im christlichen Verständnis aus einer willentlichen oder zumindest verführten Abkehr von Gottes Heilsplan.“ [1. http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCnde]

Wie gut ist es doch, dass uns die Kieler CSPD erretten wird. Denn immerhin führt Sündhaftigkeit letzten Endes zu nichts geringerem als der Verurteilung vor dem Jüngsten Gericht.
Aber zum Glück wird die CSPD gegen einen kleinen Aufpreis mit der nächsten Ausgabe ihrer Vereinszeitung an alle Abonnenten einen Indulgenzbrief ausliefern…

Hungerlöhne sind eine Sünde

Published inAllgemein

Schreibe den ersten Kommentar

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: