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Auf der Suche nach „Sugar Man“

Es kommt selten genug vor, dass ich hier einen Film empfehlen. Allein die Tatsache, dass ich es tue, ist also gewissermaßen ein Qualitätsurteil. 🙂

Ich habe mir heute einen Film angesehen, der schon lange auf meiner Liste stand. In „Searching for Sugar Man“ geht es um die völlig irre Geschichte von Sixto Rodriguez. Der Dokumentarfilm bringt dem Zuschauer zunächst den Protagonisten anhand von Interviews mit Weggefährten näher. Rodriguez wurde auf seiner Gitarre spielend und singend in einer Bar in Detroit entdeckt, bekam schnell einen Plattenvertrag und wurde von allen an seinen beiden Platten beteiligten Personen in höchsten Tönen gelobt, gar mit Bob Dylan verglichen.
Gekauft hat die Platten in den frühen 1970er Jahren jedoch niemand und so endete Sixto Rodriguez‘ Karriere, bevor sie begann.

Sprung nach Südafrika. Hier wurde das Debüt-Album „Cold Facts“ von amerikanischen Touristen eingeführt und Kopien (ob legal oder nicht sei dahingestellt) verbreiteten sich rasend schnell. Songs seines Albums wurden zu Hymnen der Anti-Apartheid-Bewegung. Nicht wenige behaupten, dass Sixto Rodriguez damals in Südafrika bekannter gewesen sei als Elvis Presley oder die Rolling Stones. Aber niemand wusste, wer Sixto Rodriguez war. Und Sixto Rodriguez wusste nichts von seinem wahnsinnigen Erfolg auf der anderen Seite des Ozeans.

Dann macht die Geschichte die Runde, dass Rodriguez in den USA nicht ansatzweise so erfolgreich war wie in Südafrika und sich bei einem Konzert mit Benzin übergossen und angezündet hat. Andere berichten, er hätte sich auf der Bühne erschossen. Beides befeuert den Mythos um Rodriguez noch mehr.

Jahre später machen sich gleich mehrere Menschen auf die Suche nach der Wahrheit. Wer war Sixto Rodriguez? Wieso war er in Südafrika so erfolgreich (und nirgendwo sonst)? Und wie konnte es sein, dass er von seinem Ruhm nichts mitbekam?

Mehr durch einen Zufall denn durch Recherche-Geschick stößt einer der Erzähler auf Eva Rodriguez, die Tochter des größten unbekannten Musikers aller Zeiten – und dann geht die Geschichte eigentlich erst richtig los…

Hier ist der Trailer:

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Ein Kommentar

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